Die Europäische Kommission hat eine Investitionsbeihilfe in Höhe von 4,5 Millionen Euro für den Flughafen Paderborn/Lippstadt genehmigt. Damit kann der Airport bereits während der Corona-Pandemie von seinen kommunalen Gesellschaftern bereitgestellte Mittel nun für Investitionen einsetzen.
Nach Angaben des Flughafens war die Zustimmung der Europäischen Kommission erforderlich, da die Finanzierung den EU-Beihilfevorschriften unterliegt. Mit dem positiven Bescheid aus Brüssel dürfen die bereits vor Jahren eingezahlten Mittel nun verwendet werden.
Investitionen in die Flughafeninfrastruktur
Die genehmigte Beihilfe soll nach Angaben des Flughafens dazu beitragen, notwendige Investitionen zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs als Verkehrsflughafen zu finanzieren. Gleichzeitig sollen die Qualität der Verkehrsinfrastruktur sowie die angebotenen Verkehrsleistungen verbessert werden.
Der Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens, Landrat Christoph Rüther, bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Schritt, da die bereits eingezahlten Mittel nun rechtssicher eingesetzt werden können. Auch die Europaabgeordnete Verena Mertens begrüßte die Entscheidung der Europäischen Kommission und sprach von einem positiven Signal für die Verkehrsinfrastruktur in Ostwestfalen-Lippe.
