Am Samstag, den 8. November 2025, fand am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) eine groß angelegte Notfallübung statt. Sie ist gemäß den Vorgaben der International Civil Aviation Organization (ICAO) und den EASA-Richtlinien der EU-Verordnung Nr. 139/2014 für internationale Flughäfen vorgeschrieben. Der reguläre Flugbetrieb wurde dabei nicht beeinträchtigt.
Das Übungsszenario simulierte den Absturz eines Flugzeugs mit 50 Personen an Bord rund 400 Meter vor der Start- und Landebahn. Dabei gab es Verletzte und Todesopfer. Über 90 Statisten stellten die Betroffenen dar. Parallel zur Rettungsarbeit am Unfallort wurde auch die Arbeit der Krisenstäbe und die Betreuung von Angehörigen geprobt.
Rund 600 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus den umliegenden Städten und Gemeinden waren beteiligt. Ziel der Übung war die praxisnahe Erprobung der Abläufe und der Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen im Ernstfall.
Die Notfallübung bildet den Auftakt zu einer detaillierten Auswertung, deren Ergebnisse zur Optimierung künftiger Einsatzstrukturen dienen sollen. Erste Einschätzungen der Beteiligten vor Ort fielen positiv aus, teilte der Airport am Samstagabend mit.