Flughafen München: Prototyp des Löschfahrzeugs „Panther“ kommt ins Museum

Werbung
Foto: Flughafen München/Friedel

Er ist ein Jahr älter als der Münchner Airport und stand als Löschfahrzeug fast drei Jahrzehnte im Dienst der Flughafenfeuerwehren in Genf und Sion: Der 1991 fertiggestellte Prototyp des Flughafenlöschfahrzeugs Panther des österreichischen Herstellers Rosenbauer. Auf seiner letzten Dienstreise aus dem Schweizer Sion zum Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg legte der Panther jetzt einen Zwischenstopp auf dem Flughafen München ein.

Unser Foto zeigt das mit 1.000 PS ausgestattete Löschfahrzeug (links) beim Generationentreffen der Panther vor der Feuerwache Süd am Münchner Airport. Die Münchner Flughafenfeuerwehr verfügt gegenwärtig über vier hochmoderne, im Jahr 2020 ausgelieferte Panther, von denen einer im Bild rechts zu sehen ist. Ein weiterer Panther älterer Bauart (Mitte) wird von der Flughafenfeuerwehr heute als Reservefahrzeug genutzt. Beim großen Panthertreffen am Airport wurden Museumsvorstand Alexander Süsse (lMitte) und Kurator Markus Zawadke (links) von Dominic Mayer von der Flughafenfeuerwehr (rechts) empfangen.

Werbung

Für den ersten aller Panther gab es am Münchner Flughafen anlässlich seines letzten Gastspiels an einem Flughafen auch eine standesgemäße Wassertaufe. Bei seiner ersten Präsentation im österreichischen Leonding beeindruckte der Prototyp des Panthers das Fachpublikum 1991 mit einer Beschleunigung von 0 auf 80 km/h in 24 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die Münchner Flughafenfeuerwehr sorgte ihrerseits drei Jahre nach der Panther-Premiere für Aufsehen, als sie im Juni 1994 mit einem Löschfahrzeug vom Typ FLF 80/135 mit einer Beschleunigung von 0 auf 80 km/h in 21,1 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h ins Guinness Buch der Rekorde raste.

Wer sich für historische Feuerwehrfahrzeuge interessiert, kann den Panther demnächst auch hautnah erleben. Passend zur Wiedereröffnung des Feuerwehrmuseums Bayern soll das altgediente Einsatzfahrzeug am kommenden Samstag nach Waldkraiburg überführt werden. Dort ist es dann künftig zusammen mit rund hundert weiteren dort ausgestellten Großexponaten auf der Ausstellungsfläche zu bewundern.

Quelle: PM Flughafen München

Schreibe einen Kommentar
Kommentiere den Artikel. Bleibe freundlich und nett, gerne kritisch und konstruktiv, aber stets sachlich. Wir möchten einen respektvollen Umgang miteinander und behalten uns vor Kommentare zu kürzen oder zu löschen.

Mit dem Klick auf "Kommentar senden" wird unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung angegebener und personenbezogener Daten zugestimmt. Dies ist notwendig um Spam zu verhindern. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.