Der Flughafen Köln/Bonn hat pünktlich vor Beginn der Sommerferien in NRW seine vollständig modernisierte Sicherheitskontrolle eröffnet. Nach wenigen Monaten Umbau stehen den Passagieren seit dem 14. Juli 2026 insgesamt elf Kontrollspuren mit moderner CT-Technologie zur Verfügung. Nach Angaben des Flughafens ist Köln/Bonn damit der erste Großflughafen in Deutschland, der seine Sicherheitskontrolle flächendeckend mit dieser Technik ausstattet.
Für die Modernisierung investierte der Airport rund 25 Millionen Euro. Die neue Kontrollstelle ist ein zentraler Bestandteil des Modernisierungsprogramms „Next Chapter“. Dank der CT-Scanner können elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben. Zudem dürfen künftig Flüssigkeiten mit bis zu zwei Litern je Behälter mitgeführt werden. Die neue Technik ermöglicht schnellere Kontrollabläufe und wird durch eine optimierte Wegeführung, ein neues Licht- und Akustikkonzept sowie eine speziell für Familien eingerichtete „Kids Lane“ ergänzt. Der Flughafen bezeichnet die Anlage als eine der modernsten Sicherheitskontrollen Europas und sieht die Investition als wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Seit dem 1. Januar 2025 organisiert die Flughafen Köln/Bonn GmbH die Passagier- und Gepäckkontrollen nach § 5 Luftsicherheitsgesetz in Eigenregie. Die Bundespolizei bleibt für die Luftsicherheit und die Aufsicht verantwortlich, während Securitas die Kontrollen durchführt. Köln/Bonn ist nach Frankfurt und Berlin der dritte deutsche Flughafen in Deutschland, der die Sicherheitskontrollen selbst organisiert. Bereits 2023 nahm der Airport zudem sein Airport Operation Control Center (AOCC) in Betrieb, in dem die wesentlichen operativen Prozesse zentral gesteuert werden.
