Flughafen Hamburg: Umbau für Flughafenfeuerwehr ist fertig – 7,5 Mio. Euro Baukosten

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Foto: Flughafen Hamburg

Safety first – um einen sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten, ist die Flughafenfeuerwehr rund um die Uhr im Einsatz. Damit die Wache auch weiterhin aktuellsten Anforderungen entspricht und für zukünftige Entwicklungen gut gerüstet ist, hat der Hamburger Flughafen rund 7,5 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau und den Umbau des bestehenden Dienstgebäudes investiert. Neben den Löscharbeiten ist das 80-köpfige Feuerwehrteam auch für den Rettungsdienst zuständig und rückt jährlich zu rund 3.500 Einsätzen aus.

„Mit dem Fortschritt der Luftfahrt steigen auch die Anforderungen an unsere Werkfeuerwehr – ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Deshalb ist es wichtig, dass wir in die Zukunft unserer Feuerwehr investieren. Denn ohne ihre Einsatzbereitschaft rund um die Uhr könnte am Hamburg Airport kein Flugbetrieb stattfinden. Mit den Baumaßnahmen haben wir die Wache für zukünftige Entwicklungen fit gemacht – und mit dem Anbau gleichzeitig mehr Platz geschaffen.“

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Die Umbauarbeiten am Bestandsgebäude wurden im April 2017 abgeschlossen. Zuvor konnte die Flughafenfeuerwehr bereits im September 2016 den Erweiterungsbau beziehen. Insgesamt ist die Wache damit von 2.580 Quadratmeter auf rund 3.570 Quadratmeter vergrößert worden. Bei der Planung hat das Projektteam darauf geachtet, das Gebäude zukunftsorientiert zu gestalten – denn die steigenden Auflagen machen es nötig, weiter personell aufzustocken: Während aktuell 20 (ab 2018: 22) Mitarbeiter in einer Schicht arbeiten, bietet das erweiterte Gebäude Platz für bis zu 30 Feuerwehrleute pro Schicht. Zudem wurde bereits die neue Feuerwehrleitstelle eingeplant, die voraussichtlich zum Jahreswechsel 2017/18 im Neubau installiert wird. Dafür investiert Hamburg Airport zusätzlich weitere 2,2 Millionen Euro.

Anbau für Flugfeldlöschfahrzeuge und Einsatzleitstelle
Im Erweiterungsbau befinden sich vier 5 x 5 Meter große Stellplätze für die großen Flugfeldlöschfahrzeuge des Typs Ziegler Z8. Von den modernen Ruheräumen aus erreichen die Fahrzeugbesatzungen die 42 Tonnen schweren Einsatzfahrzeuge über die klassischen Rutschstangen, deren Zugang mit schnell bedienbaren Automatiktüren versehen ist. Außerdem sind hier Werkstätten, ein Sportraum, ein Raum mit rund 100 Spinden für die Einsatzbekleidung sowie ein Umkleideraum und Sanitärbereich untergebracht. Eine technische Besonderheit ist die Abgas-Absauganlage mit einem automatischen Andocksystem für die Großfahrzeuge.

Rettungsdienst und Werkstätten vergrößert
Durch den rund 940 Quadratmeter großen Anbau ist im Bestandsgebäude mehr Platz für den Rettungsdienst entstanden. So gibt es zum Beispiel einen Stellplatz zur Fahrzeugdesinfektion, einen neuen Sanitärbereich und ein Behandlungszimmer. Darüber hinaus wurden die Atemschutz- und Löscherwerkstatt deutlich vergrößert. Der Umbau des Gebäudes ist bereits von außen sichtbar: Die Dacheindeckung, der Fassadenanstrich und die Außenbeleuchtung wurden komplett erneuert. Zudem ziert nun ein weit sichtbarer Schriftzug „FEUERWEHR FIRE AND RESCUE“ das Gebäude.

Quelle: PM Flughafen Hamburg