Flughafen Dortmund muss sich Zukunftsfrage stellen

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Foto: Simon Pannock

In Dortmund ist eine Diskussion um die Zukunft des Airports entbrannt. Mehrere Parteien würden den Airport gerne schließen und planen jetzt schon an einer Nachnutzung des Airports-Geländes.

Auch in Dortmund sind während der Corona-Krise die Fluggastzahlen massiv eingebrochen. Das nehmen CDU, Grüne und Linke zum Anlass eine, Zitat: „alternative Nutzung“ prüfen zu lassen. Einen entsprechenden Antrag gab es in dieser Woche im Dortmunder Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen. Ein Gutachten soll Klarheit bringen.

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Die SPD (größte Partei der Stadt) steht zum Airport und will ihn erhalten. In Dortmunder Lokalmedien bringt die SPD zum Ausdruck, wie wichtig der Airport wirtschaftlich für die Stadt sei. Die Partei wünscht sich lieber eine enge Kooperation mit den nicht weit entfernten Flughäfen Münster/Osnabrück und Paderborn-Lippstadt.

Auf der anderen Seiten bringen sich die Gegner des Airports in Stellung und beklagen Fluglärm und hohe Betriebskosten. In den politischen Parteien (CDU, die Grüne und die Linken) gibt es offene Ohren.

Gleichwohl darf man nicht vergessen, dass der Flughafen (gemessen an den Passagierzahlen) der drittgrößte in NRW im Jahr 2019 war. Mit rund 2,7 Mio. Passagiere wurde ein Rekordjahr gefeiert. Nur Düsseldorf und Köln/Bonn hatten mehr Passagiere. Doch zum Schluss ein großes Aber: Trotz Rekord-Passagierzahlen machte der Flughafen auch 2019, also vor der Corona-Krise, ein Minus von mehr als 10 Mio. Euro.

-SP

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