Flugbegleiter bekommen mehr Geld: Eurowings einigt sicht mit ver.di – UFO wenig erfreut

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Foto: Pannock/airportzentrale.de

Die Geschäftsführung der Fluggesellschaft Eurowings GmbH und die Gewerkschaft ver.di haben nach langen Verhandlungen am Freitag (2. Dezember 2016) eine Tarifeinigung für die Kabinenbeschäftigten bei der Eurowings GmbH erzielt.

Danach erhöhen sich die Gehälter der Flugbegleiter zum 1. Oktober 2016 um 2,5 Prozent, zum 1. Oktober 2017 um weitere 2,5 Prozent und zum 1. Oktober 2018 nochmals um 1,25 Prozent.

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Die bisherigen Chefs de Cabine der Eurowings GmbH werden zukünftig als Purser geführt und erhalten eine eigene Purser-Tabelle. Diese Tabelle wird zum 1. Oktober 2016 um 5 Prozent erhöht. Weitere Erhöhungen der Gehälter um 2,5 Prozent folgen zum 1. Oktober 2017 und um 1,25 Prozent zum 1. Oktober 2018. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2019.

Für alle Beschäftigten wurden zudem Anhebungen der Mehrflugstundenvergütungen innerhalb der 30-monatigen Laufzeit vereinbart.

Im Sinne der Tarifeinheit wird die Eurowings GmbH diesen Abschluss auch der Gewerkschaft UFO anbieten.

Jörg Beißel, Geschäftsführer Personal der Eurowings: „Mit diesem Abschluss sind wir in einem schwierigen Marktumfeld an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen. Die Einigung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Lösung der Tarifkonflikte in der Eurowings Kabine.“

Die Konkurrenzgewerkschaft UFO zeigte sich am Abend nicht erfreut über den Tarifabschluss. Es sei eine,  Zitat „massive Provokation“.  UFO hat an Eurowings wesentlich höhere Forderungen als ver.di gestellt. Die Gewerkschaft will nun ihre weiteren Schritte prüfen, war zu erfahren.

Quelle: PM Eurowings und airportzentrale.de