Emirates stellt sozioökonomische Studie zur Bedeutung für den deutschen Markt vor

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Der erste Emirates Airbus A380 auf dem Werksgelände von Airbus in Hamburg bei der Auslieferung im Juli 2008 – Foto: Bildarchiv Emirates

Bedeutung für die Wirtschaft in Deutschland: Emirates und Frontier Economics, eine der führenden europäischen Beratungsfirmen, haben die Ergebnisse einer sozioökonomischen Studie vorgestellt, welche den volkswirtschaftlichen Beitrag der Airline zum Standort Deutschland untersucht. Die Frontier-Studie geht davon aus, dass die Geschäftstätigkeit von Emirates, einschließlich des katalytischen Effekts der ausschließlich von Emirates angebotenen Flugverbindungen, im Geschäftsjahr 2013/14 11.040 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen bzw. gesichert hat. Das entspricht einem Beitrag von einer Milliarde Euro zu Deutschlands Bruttoinlandsprodukt. Außerdem haben die Airbus A380-Flugzeugauslieferungen an Emirates im gleichen Zeitraum 14.500 Arbeitsplätze in der EU unterstützt. Dies entspricht einem Beitrag von 1,2 Milliarden Euro zum BIP.

Engagement für den deutschen Markt – zweitwichtigster Markt in der EU


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Deutschland ist ein bedeutender Markt für Emirates und nach Großbritannien der zweitwichtigste Markt für die Airline in der EU. Emirates fliegt vier Airports in Deutschland an und bietet Passagieren mit 63 wöchentlichen Flügen zum Drehkreuz Dubai eine große Auswahl an Reiseoptionen in die Wüstenmetropole und zu Destinationen in seinem internationalen Streckennetz. Jedes Jahr fliegen zwei Millionen Passagiere mit Emirates-Flügen von und nach Deutschland.

Emirates fliegt jeden Tag dreimal nonstop ab Frankfurt sowie täglich jeweils zweimal nonstop von München, Düsseldorf und Hamburg zum Drehkreuz Dubai. Beide täglichen Flüge ab München werden mit dem Emirates A380-Flaggschiff durchgeführt. Seit dem 1. September 2014 ist einer der drei täglichen Flüge ab Frankfurt ebenfalls eine A380-Verbindung. Nach München und Frankfurt wird ab dem 1. Juli 2015 Düsseldorf die dritte A380-Destination von Emirates in Deutschland. Aktuell werden die beiden täglichen Verbindungen von Düsseldorf nach Dubai mit Flugzeugen vom Typ Boeing 777-300ER durchgeführt. Ab Juli 2015 werden auf dem Nachmittagsflug Jets vom Typ Airbus A380 eingesetzt. Die Kapazität erhöht sich dadurch auf dieser Strecke um 22 Prozent.

Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf GmbH: „Die Entscheidung von Emirates, sein Flaggschiff Airbus A380 täglich im Mittagsumlauf einzusetzen, ist für den Düsseldorfer Airport gleichsam eine ausgesprochen erfreuliche Nachricht wie besondere Auszeichnung, stellt sie doch eine weitere Qualitätsverbesserung unseres Langstreckenangebotes dar. Emirates verbindet Nordrhein-Westfalen seit 2001 über das boomende Drehkreuz Dubai mit den Wachstumsmetropolen der Welt und hat seitdem sein Angebot stetig weiterentwickelt. Der Einsatz der A380 ist der nächste konsequente Entwicklungsschritt, um das Mobilitätsbedürfnis der Menschen in der Rhein-Ruhr-Region zu bedienen. Wir haben uns in den vergangenen Monaten sehr intensiv und gewissenhaft auf das moderne und leise Großraumflugzeug vorbereitet und blicken dem 1. Juli – vermutlich gemeinsam mit vielen Passagieren – mit großer Freude entgegen.“

Der Frontier-Studie zufolge gibt es 22 ausschließlich von Emirates angebotene One-Stop-Verbindungen und 10 höher frequentierte Emirates-Verbindungen von/nach Hamburg und/oder Düsseldorf (Flugplan basiert auf Daten des OAG Analyser von 2013). Damit bietet Emirates deutschen Urlaubsreisenden eine große Auswahl an Reiseoptionen. Neben dem Passagierverkehr transportiert Emirates SkyCargo zudem jährlich 124.000 Tonnen Cargo von und nach Deutschland und unterstützt so die Handelsbeziehungen und die Wirtschaft.

Konnektivität von regionalen Zentren: Beispiel Hamburg

Emirates führt in Deutschland Flüge zu vier Abflughäfen durch: Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Von diesen vier Flughäfen hat Hamburg die niedrigste Anzahl an Interkontinentalverbindungen. Emirates ist in Norddeutschland die einzige Airline, die einen Direktflug in die GCC-Region anbietet. Außerdem führt Emirates ab Hamburg 18 internationale One-Stop-Verbindungen mit Zwischenstopp in Dubai durch, die sonst keine andere Fluggesellschaft anbietet.

Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe: „Hamburg ist eine sehr erfolgreiche Destination für Emirates. Mit zwei täglichen Flügen zu unserem Drehkreuz Dubai unterstreichen wir die Bedeutung von Hamburg in unserem globalen Streckennetz und bieten Geschäfts- und Urlaubsreisenden ideale Verbindungen nach Dubai und zu Fernzielen in Asien, Afrika, Australien und Neuseeland.“

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung von Emirates, zwei tägliche Direktverbindungen nach Dubai anzubieten. Der Hamburger Markt hat sich sehr gut entwickelt und das Passagieraufkommen auf dieser Strecke ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.“

Im Jahr 2013 sind Schätzungen zufolge 80.000 Passagiere auf diesen ausschließlich von Emirates angebotenen Strecken geflogen. Ohne Emirates müssten Passagiere alternative Reiserouten mit ein oder zwei Zwischenstopps in Kauf nehmen. Durch das Schließen des Konnektivitätsdefizits beeinflusst Emirates positiv Handel, Tourismusbranche sowie ausländische Direktinvestitionen. Zudem schaffen die Flugverbindungen und Airbus-Bestellungen von Emirates insgesamt 25.500 Arbeitsplätze in Deutschland und leisten so einen weiteren Beitrag zum BIP. Der Frontier-Studie zufolge ist der direkte Beschäftigungseffekt von Emirates in Deutschland einer der höchsten in den EU-Mitgliedsstaaten, die von Emirates angeflogen werden. Dies resultiert in höheren Effekten auf indirekte und induzierte Arbeitsplätze und schlussendlich in einem größeren Beitrag zum BIP.

Emirates A380 und Deutschland

Die Emirates A380 ist immer noch eines der Flugzeuge, über das weltweit am meisten gesprochen wird und das Passagiere und Flugzeugfans rund um den Globus weiterhin begeistert. Emirates fliegt mit seinem A380-Flaggschiff bereits zu zwei deutschen Airports (Frankfurt und München). Im Juli 2015 wird Düsseldorf die dritte Emirates A380-Destination in Deutschland. Nach Großbritannien ist Deutschland das europäische Land mit den meisten Emirates A380-Zielen.

Die Emirates A380 wird unter anderem bei Airbus in Hamburg-Finkenwerder hergestellt. Zahlreiche Teile kommen von Zulieferern aus Deutschland, darunter auch Diehl Comfort Modules, welche für das Design der bekannten Spa-Duschen der First Class verantwortlich sind.

Emirates ist der weltweit größte A380-Betreiber und hat 140 Flugzeuge von diesem Typ fest bestellt. Das entspricht über 40 Prozent aller A380-Bestellungen. Im Jahr 2013 hat Airbus 13 A380-Jets an Emirates ausgeliefert – die Hälfte aller A380-Auslieferungen in dem Jahr. Die Airline hat das weltweit größte Passagierflugzeug seit sechs Jahren in der Flotte und bestellte bereits vor 13 Jahren Jets dieses Typs. Die Frontier-Analyse hat den Beschäftigungseffekt nur für das Jahr 2013 berechnet. Die Zahlen können auf den gesamten Auslieferungszeitraum projiziert werden. Airbus schätzt, dass die A380-Bestellungen von Emirates 14.500 direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze in Deutschland unterstützen.

Emirates und Deutschland:

• 63 wöchentliche Flüge ab Deutschland: Dreimal nonstop ab Frankfurt – darunter eine A380-Verbindung – sowie täglich jeweils zweimal nonstop von München, Düsseldorf und Hamburg zum Drehkreuz Dubai. Ab München werden beide Verbindungen mit der A380 durchgeführt. Ab Juli 2015 wird einer der beiden täglichen Flüge ab Düsseldorf ein A380-Service.

• Exklusive Emirates-Lounges für First-Class- und Business-Class-Passagiere an allen deutschen Abflughäfen: In München befindet sich die größte auf dem europäischen Festland.

• Jedes Jahr reisen zwei Millionen Passagiere mit Emirates von und nach Deutschland.

• Die Emirates Group beschäftigt circa 600 Mitarbeiter aus Deutschland, darunter
100 deutsche Piloten und etwa 200 Flugbegleiter.

• Zusätzlich zu Unterdeck-Frachtkapazitäten auf den täglichen Passagiermaschinen führt Emirates SkyCargo wöchentlich neun Vollfrachter-Dienste ab Frankfurt durch. Emirates SkyCargo bietet aus Deutschland eine wöchentliche Frachtkapazität von fast 2.500 Tonnen. Zu den wichtigsten Exportgütern ab Deutschland zählen Elektronik, Arzneimittel, Auto- und Ersatzteile, die in Märkte im Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Asien sowie Brasilien transportiert werden. Jedes Jahr transportiert Emirates SkyCargo 124.000 Tonnen Cargo von und nach Deutschland.

• Im Jahr 2013 entsprachen deutsche Exporte in die VAE 9,9 Milliarden Euro, ein Anstieg von 2 Prozent im Vergleich zu 2012. Der zweiseitige Handel zwischen den VAE und Deutschland entsprach einem Wert von 10,6 Milliarden Euro.

• Jedes Jahr gibt Emirates 696 Millionen Euro für deutsche Produkte und Dienstleistungen aus.

Emirates verbindet Menschen und Orte auf der ganzen Welt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai unterstützt erstklassige Sport- und Kulturveranstaltungen und ist eine der weltweit bekanntesten Airline-Marken. Seit 1987 fliegt Emirates ab Deutschland, inspiriert zum Reisen und fördert Handelsbeziehungen weltweit. Mit drei täglichen Liniendiensten ab Frankfurt sowie jeweils zwei täglichen Flügen ab München, Düsseldorf und Hamburg verbindet Emirates Deutschland mit über 145 Destinationen auf sechs Kontinenten. Einer der drei täglichen Flüge ab Frankfurt sowie die beiden täglichen Flüge ab München werden mit dem einzigartigen Airbus A380 durchgeführt. Ab 1. Juli 2015 wird zudem eine der beiden täglichen Verbindungen ab Düsseldorf ein A380-Service. An Bord der modernen und effizienten Flotte von 233 Großraumflugzeugen bietet die Fluggesellschaft ihren Gästen vielfach ausgezeichneten Komfort und Service sowie freundliches Kabinenpersonal aus über 130 Ländern. Emirates SkyCargo transportiert aus Deutschland Exportgüter wie Elektronik, Arzneimittel, Auto- und Ersatzteile in Märkte im Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Asien sowie nach Brasilien. Am Boden verbindet Emirates jedes Jahr Millionen von Menschen durch die zur Firmengruppe gehörenden Unternehmen, darunter der Reiseveranstalter Emirates Holidays und das Destination-Management-Unternehmen Arabian Adventures.

Quelle: PM Emirates