Ein- und Ausreisesystem (Entry-Exit-System – EES) ab jetzt auch am Flughafen Hannover

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Mitte Oktober ist in Deutschland die schrittweise Einführung des neuen EU-Einreiseverfahrens EES gestartet. Seit Montag (01.12.2025) wird das System auch am Flughafen Hannover umgesetzt.

Mit dem Flug TK 1553 der Turkish Airlines, der um 09:45 Uhr aus Istanbul in Hannover gelandet ist, hat die Bundespolizei mit der digitalen Grenzkontrolle jetzt auch in Hannover begonnen.


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Airport-CEO Dr. Martin Roll begrüßte gemeinsam mit Polizeidirektor Marc Gellert, Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover und Mehmet Ali Söylet, General Manager bei Turkish Airlines die ersten Passagiere, die mit dem neuen Verfahren in die EU einreisten.

Das EES ist ein Schengen-weites System, mit dem die Ein- und die Ausreise von Personen zentral und digital erfasst wird. Es gilt für Staatsangehörige aus Nicht-EU-Ländern mit einem Kurzaufenthalt in der Europäischen Union. Für EU-Bürger oder Bürger der assoziierten Schengen-Länder (Island, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein) und Menschen mit einem deutschen Aufenthaltstitel ändert sich nichts. Statt Stempel im Pass werden Ein- und Ausreisen zukünftig digital erfasst. Gespeichert werden unter anderem Personendaten, ein Gesichtsbild und Fingerabdrücke. Ziel ist es, die Kon­trol­len an Euro­pas Außen­gren­zen schnel­ler, siche­rer und fäl­schungs­si­cher zu gestal­ten.

Die erfassten Daten werden zentral von der EU gespeichert und sind grundsätzlich drei Jahre gültig, sofern in dieser Zeit keine wiederholte Einreise erfolgt. Danach ist eine erneute Registrierung erforderlich.

Am Hannover Airport stehen zur Registrierung der biometrischen Daten der Drittstaatsangehörigen Kioske im Terminal bereit. Die Self-Service-Systeme befinden sich in der Abflugebene und Ankunftsebene im Terminal C in unmittelbarer Nähe der Grenzkontrollschalter. Die Self-Service-Systeme sind ausgeschildert. Alternativ ist die Erfassung auch an einem bedienten Schalter möglich.

Quelle: PM Flughafen Hannover

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