Drohnen-Projekt: Medizinische Güter schnell im Rheinischen Revier transportieren – EULE macht es möglich

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Symbolbild – Foto: Simon Pannock

Im gerade gestarteten Projekt EULE wird ein sicherer Transport medizinischer Güter durch hochautomatisierte unbemannte Fluggeräte (UAS) im Rheinischen Revier inklusive des Grenzgebietes Euregio Maas-Rhein umgesetzt. Das Projekt wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 2.904.755 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Eilige Güter wie Arzneimittel, Blut- und Gewebeproben werden durch EULE viel schneller als heute möglich zwischen pharmazeutischen Händlern, Krankenhäusern und Laboren transportiert werden können. Durch den Transport in der Luft wird eine größere Effizienz und Sicherheit erreicht. Neben der vollständigen Integration in den Luftraum wird die automatisierte Einbindung in die Infrastruktur der Krankenhäuser sichergestellt sowie eine gesamtheitliche Vernetzung der beteiligten Krankenhäuser und Labore erzielt und somit eine Nutzung mit geringstem Aufwand bei maximalem Mehrwert ermöglicht. Die hierfür notwendige Erforschung und Entwicklung hinreichender Konnektivität – inklusive eines 5G-vernetzten Datenmanagements – stellen weitere zentrale Aktivitäten dar.

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Droniq kümmert sich im Rahmen des Projekts um eine sichere Luftraumintegration. Dafür stellt sie das von ihr vertriebene Verkehrsmanagementsystem für Drohnen (UTM) bereit. Das von der DFS Deutsche Flugsicherung entwickelte UTM ermöglicht die Darstellung einer kompletten Luftlage, die dem Drohnenpiloten sowohl den bemannten als auch den unbemannten Flugverkehr anzeigt. Ferner rüstet Droniq die bei den Testflügen eingesetzte Drohnen mit einem von ihr entwickeltem LTE-Transponder (HOD4Track) aus. Dieses übermittelt die Position der eingesetzten Drohne in Echtzeit an das Verkehrsmanagementsystem. Daneben übermittelt das HOD4Track die Position der Drohne auch an die anderen Flugverkehrsteilnehmer in dem Testgebiet.

„Durch die Bereitstellung von UTM und HOD unterstützen wir dabei, realitätsnahe Testflüge durchzuführen, die auch in einen zukünftigen Regelbetrieb überführt werden können“, erklärt Droniq-CEO Jan-Eric Putze. „Gleichzeitig sammeln wir durch die Projektteilnahme weitere Erkenntnisse hinsichtlich des spezifischen Anforderungsprofils von medizinischen Drohnentransporten. Diese spielen unter anderem bei der ab 2023 vorgesehen Einführung von U-Spaces eine tragende Rolle, deren Etablierung und Betrieb wir als Droniq federführend mitgestalten wollen.“

Ein wichtiges Ziel von EULE ist es, das Rheinische Revier als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort für Drohnentechnologien zu etablieren.
Im Projekt EULE haben sich dazu die folgenden Partner zusammengefunden: RWTH Aachen University, Institut für Flugsystemdynamik als Konsortialführer, flyXdrive GmbH, Docs in Clouds TeleCare GmbH, Stadt Aachen, Droniq GmbH, Fachhochschule Aachen, Uniklinik RWTH Aachen, Vodafone GmbH.

Quelle: PM Droniq GmbH

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