Der Flughafen Frankfurt plant Optimierungen

Werbung
Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Der Flughafen Frankfurt hatte lange Zeit mit dem Ruf zu kämpfen, dass es dort überaus chaotisch zugeht. Der Betreiber Fraport ist jedoch bestrebt, mit diesem Image aufzuräumen.

So wird aktuell viel Geld investiert, um den Ruf des Frankfurter Flughafens zukünftig positiver zu gestalten. Werden die Passagiere gefragt, sehen sie jedoch noch viele Optimierungspotenziale. Was heute bereits wesentlich besser am Frankfurter Flughafen läuft, zeigt der folgende Beitrag.

Frankfurt setzt auf Automatisierung und Digitalisierung

Der Chef der Lufthansa, Carsten Spohr, lobte den Frankfurter Flughafen kürzlich. Dies war durchaus überraschend. Die Lufthansa galt nämlich über Jahre als der größte Kritiker des Frankfurter Airports. Nach Meinung der Lufthansa sollte sich der Betreiber Fraport ein Vorbild an dem Flughafen München nehmen. Zudem erfreute sich der Flughafen in Frankfurt auch bei den Passagieren nicht unbedingt der größten Beliebtheit, etwa im Hinblick auf die Parkmöglichkeiten. Aus diesem Grund nutzen viele Frankfurter Passagiere gerne einen externen Service für ihren Transfer zum Flughafen. Es ist ratsam, einen Flughafentransfer nach Frankfurt am Main mit ausreichend Vorlauf zu buchen, um die Verfügbarkeit am Reisedatum zu gewährleisten.

Allerdings kann bereits eine Verbesserung der allgemeinen Situation am größten Drehkreuz in Deutschland festgestellt werden. Der CEO von Fraport, Stefan Schulte, erklärt dies vor allem damit, dass sowohl in innovative Technologien als auch in mehr Personal investiert wurde. Auch in Zukunft soll der Fokus insbesondere auf weitere Automatisierungen und Digitalisierungen am Flughafen Frankfurt gelegt werden.

Höhere Personalstärke am Flughafen Frankfurt

Der Bereich Personal stellt ein gutes Beispiel für die Verbesserungen dar, die Fraport kürzlich erreichen konnte. Besonders große Defizite herrschten in der Vergangenheit, wenn es um die Versorgung der Maschinen am Boden ging. Dies bedeutete vor allem für die Fluggäste großen Ärger. Diese mussten deswegen unter anderem lange Wartezeiten bis zum Einstieg in Kauf nehmen. Der Grund: Personalmangel. Dieser wurde durch die Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt, da es zu einem massiven Stellenabbau und einer weitreichenden Kündigungswelle kam.

Die Einstellungen neuer Mitarbeiter laufen in Frankfurt jedoch auf Hochtouren. Im Jahr 2022 wurden 2.500 neue Angestellte eingestellt, im Jahr 2023 freuten sich 2.000 Menschen über einen neuen Job am Flughafen Frankfurt. Im Hinblick auf die Stärke der Belegschaft befindet sich der Flughafen nun fast wieder auf dem gleichen Niveau wie vor der Corona-Pandemie. ​

Fraport treibt Einsatz von innovativen Technologien voran

Zudem treibt Fraport seit einiger Zeit den Einsatz von innovativen Technologien aktiv voran, zum Beispiel im Bereich der Sicherheitskontrolle.

Die Fluggäste haben bereits an vielen Stellen am Frankfurter Flughafen die Möglichkeit, in den Genuss eines CT-Scanners für ihr Handgepäck zu kommen. In den Hochzeiten, also vor allem den Sommermonaten, stehen in Frankfurt aktuell 40 CT-Scanner zur Verfügung. Diese erlauben es, dass elektronische Geräte, Smartphones und Flüssigkeiten bei der Sicherheitskontrolle im Gepäck bleiben können. So lässt sich die Dauer des Sicherheitschecks maßgeblich verkürzen.

Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass die Fluggäste nun bereits seit fast einem Jahr die Möglichkeit haben, sich ein Zeitfenster für den Sicherheitscheck zu reservieren − und das ganz bequem online. Dieses Angebot wurde im Jahr 2023 nach Angaben von Fraport bereits von rund 6.000 Fluggästen wöchentlich genutzt.

Schreibe einen Kommentar
Kommentiere den Artikel. Bleibe freundlich und nett, gerne kritisch und konstruktiv, aber stets sachlich. Wir möchten einen respektvollen Umgang miteinander und behalten uns vor Kommentare zu kürzen oder zu löschen.

Mit dem Klick auf "Kommentar senden" wird unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung angegebener und personenbezogener Daten zugestimmt. Dies ist notwendig um Spam zu verhindern. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.