Delta: Tests vor dem Flug verringern COVID-19-Infektionen an Bord signifikant

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Das Risiko, sich auf Reisen mit COVID-19 zu infizieren, wenn alle Passagiere 72 Stunden vor dem Flug negativ getestet werden, liegt bei weniger als 0,1 Prozent. Das geht aus einer bislang einmaligen Studie hervor, in der Kundendaten auf den COVID-getesteten Flugkorridoren von Delta Air Lines zwischen New York-JFK, Atlanta und dem italienischen Flughafen Rom Fiumicino untersucht wurden.

Die in der Fachzeitschrift Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Studie zeigt, dass ein einziger COVID-19-PCR-Test, der innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wird, die Rate der aktiv infizierten Personen an Bord eines Verkehrsflugzeugs auf ein Niveau senken kann, das deutlich unter den aktiven Infektionsraten der Bevölkerung liegt. Während die durchschnittliche Infektionsrate in der Bevölkerung beispielsweise bei 1,1 Prozent lag, betrug diese auf COVID-19-getesteten Flügen 0,05 Prozent. Das Georgia Department of Health und die Mayo Clinic führten die Studie in Zusammenarbeit mit Delta durch.

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„Wir werden noch einige Zeit mit COVID-19-Varianten leben. Diese Echtdaten – und nicht Simulationsmodelle – können Regierungen auf der ganzen Welt als Vorbild für die Forderung nach Impfungen und Tests anstelle von Quarantänen nutzen, um die Grenzen für den internationalen Reiseverkehr wieder zu öffnen“, kommentiert Dr. Henry Ting, Chief Health Officer von Delta. „Das Risiko bei Flugreisen variiert je nach Fallzahlen und Impfquoten am Herkunfts- und Zielort, Masken sowie anderen Faktoren. Die in dieser Studie gesammelten Daten zeigen jedoch, dass die routinemäßige Anwendung eines einzigen PCR-Tests innerhalb von 72 Stunden vor einer internationalen Reise bei ungeimpften Personen das Risiko, während einer Flugreise COVID-19 ausgesetzt zu sein bzw. es zu übertragen, deutlich verringert.“

Dr. Ting fügt hinzu, dass die praktischen Erfahrungen wie auch das Testprotokoll zeigen, dass ein sehr geringes Risiko der Übertragung einer Infektion mit COVID-19 möglich ist, was frühere Simulationsmodelle der Virusübertragung in Flugzeugen bestätigt.

Die Studie begann im Dezember 2020 mit dem transatlantischen COVID-19-Testprogramm, das eine quarantänefreie Einreise nach Italien ermöglichte und es den Teams erlaubte, verschiedene Teststrategien auf Machbarkeit, Falsch-positiv-Raten und Fallentdeckungsraten zu überprüfen und zu modellieren. Jetzt liegen die Ergebnisse der Studie vor. Diese liefern einzigartige Daten über das Risiko einer möglichen Ansteckung mit SARS-CoV-2 und die Infektionsraten an Bord. Zudem belegen sie die Durchführbarkeit eines Testprotokoll mit aussagekräftigen Ergebnissen.

„Wenn wir die extrem niedrige Infektionsrate an Bord eines COVID-19-getesteten Fluges mit den Schutzmaßnahmen an Bord, einschließlich den obligatorischen Masken und der krankenhausgerechten Luftfilterung, kombinieren, liegt das Risiko einer Übertragung zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich bei weniger als eins zu einer Million“, ergänzt Dr. Ting. „Diese Zahlen werden sich weiter verbessern, wenn die Impfraten steigen und die Neuerkrankungen weltweit zurückgehen.“

Quelle: PM Delta

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