Berliner Flughäfen verzeichnen trotz Passagierzuwachs keinen Lärmzuwachs

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Foto: Marion Schmieding / Alexander Obst

Das intensive Lärmmanagement an den Berliner Flughäfen hat sich erfolgreich etabliert. Das zeigt der Fluglärmbericht 2013, den die Flughafengesellschaft jetzt auf ihrer Internetseite veröffentlich hat. Während das Passagieraufkommen seit 2004 um 77 Prozent zunahm, stieg die Zahl der Flugbewegungen nur um acht Prozent. Die Hauptgründe dafür sind eine bessere Auslastung der Maschinen, größeres, moderneres und leiseres Fluggerät und lärmabhängige Start- und Landeentgelte.

Die Zahl eingesetzter Flugzeuge, die besonders hohe Lärmimmissionen verursachen, ist in den vergangenen fünf Jahren an den Flughäfen Tegel und Schönefeld deutlich zurückgegangen. So haben sich zum Beispiel die Flugbewegungen der Lärmklasse 4 seit 2009 am Flughafen Schönefeld fast halbiert, am Flughafen Tegel sind sie auf weniger als ein Viertel des Ausgangswertes gesunken.

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In Schönefeld blieb der Jahresdauerschallpegel 2013 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Tagsüber lag er bei 57,1 dB(A), nachts bei 52,4 dB(A). An den Messstellen in der Umgebung des Flughafens Tegel blieb der mittlere äquivalente Dauerschallpegel trotz Verkehrssteigerung um zwei Prozent ebenfalls in etwa gleich. Tagsüber lag er bei 65,3 dB(A), nachts reduzierte sich der Dauerschallpegel leicht um 0,4 dB(A) und liegt nun bei 56 dB(A). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die nächtlichen Flugbewegungen im Vergleich zu 2012 um 4,2 Prozent, in den sechs verkehrsreichsten Monaten sogar um 11,3 Prozent, abgenommen haben.

Quelle: PM Flughafen Berlin Brandenburg