BDL: Die Luftverkehrsteuer sorgt weiter für rote Zahlen!

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BDL Präsident Klaus-Peter Siegloch – Foto: BDL

Die seit Anfang 2011 in Deutschland erhobene Luftverkehrsteuer ist weiter eine erhebliche Belastung für die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen. Der Flugverkehr verlagert sich in die Nachbarstaaten Deutschlands, in denen der Luftverkehr fast doppelt so stark gewachsen ist wie in Deutschland – trotz schlechterer Wirtschaftslage! Das sind Ergebnisse der neuesten Evaluierung der Folgen der Luftverkehrsteuer in Deutschland für die Jahre 2012 und 2013 (erstes Halbjahr). Damit verlieren Länder und Gemeinden Steuereinnahmen in Millionenhöhe. „Diese Steuer schafft viele Verlierer“, sagte BDL Präsident Klaus Peter Siegloch heute in Berlin. „Nur auf die 1 Milliarde Einnahmen für den Bund zu sehen ist eine Milchmädchen-Rechnung“. Im Jahr 2012 zahlten allein die fünf deutschen Fluggesellschaften 530 Millionen Euro Luftverkehrssteuer an den Fiskus. Die Folge: Rote Zahlen bei vielen Fluggesellschaften und Flughäfen. Der neue Bericht bestätigt die Ergebnisse des Bundesministeriums der Finanzen: Die deutschen Fluggesellschaften können die Steuer aufgrund des starken Wettbewerbs zum großen Teil nicht an die Passagiere weiterreichen – eine jährliche Zusatzbelastung in dreistelliger Millionenhöhe. „Der Luftverkehr ist ein Motor für die deutsche Wirtschaft. Durch die Luftverkehrsteuer und andere einseitige Belastungen kommt dieser Motor aber ins Stottern. Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden“, so Siegloch.

Quelle: PM Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

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