Austrian Airlines sieht den Sommerflugplan 2026 trotz der angespannten geopolitischen Lage im Nahen und Mittleren Osten als gesichert an. Grundlage dafür ist die nach Angaben der Lufthansa Group abgesicherte Treibstoffversorgung an den sechs Konzern-Drehkreuzen Wien, Frankfurt, München, Zürich, Brüssel und Rom.
Ausbleibende Kerosinlieferungen durch die Straße von Hormuz werden laut Austrian Airlines derzeit durch Importe aus den USA und Afrika kompensiert. In Wien profitiert die Airline zusätzlich von kurzen Versorgungswegen sowie der Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien und dem Energiekonzern OMV.
Für die Sommersaison 2026 baut Austrian Airlines ihr Angebot auf mehr als 120 Destinationen weltweit aus. Nach Angaben der Airline wurden rund 800 zusätzliche Flüge in den Sommerflugplan aufgenommen. Besonders stark nachgefragt bleiben klassische Mittelmeerziele.
Zusätzliche Kapazitäten wurden insbesondere für Verbindungen nach Griechenland, Spanien, Kroatien und Italien geschaffen. Zu den nachfragestärksten Destinationen zählen erneut Heraklion und Chania auf Kreta, die Balearen sowie Split und Dubrovnik.
Bereits gestartet sind die neuen Strecken nach Alicante und Bilbao. In den kommenden Wochen folgen weitere neue Ziele im Sommerflugplan. Dazu zählen Bergen in Norwegen, Bastia auf Korsika sowie Lesbos ab 15. Juni. Ab 21. Juni nimmt Austrian Airlines Ohrid in Nordmazedonien in das Streckennetz auf. Ab 30. Juni folgt mit Ponta Delgada auf den Azoren eine weitere neue Direktverbindung.
Für den Fall möglicher Unregelmäßigkeiten verweist Austrian Airlines auf bestehende flexible Umbuchungs- und Erstattungsmöglichkeiten für Fluggäste.
