Aus WDL ist German Airways geworden

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Grafik: Zeitfracht GmbH & Co. KG

Die WDL startet ab sofort unter einem neuen Namen: Ab sofort heißt die Airline auch offiziell und handelsrechtlich German Airways. Der entsprechende Eintrag ins Handelsregister ist vollzogen. Im Anschluss ist nun die Betriebsgenehmigung (AOC) für die neue German Airways vom Luftfahrtbundesamt neu ausgestellt worden. Mit dem Namen ändert sich auch das Rufzeichen (Callsign) von „WDL“ auf „German Eagle“. Der neue ICAO-Dreilettercode für die Airline der Zeitfracht Gruppe wird dann auch nicht mehr WDL sein, sondern GER.

Als zweitälteste deutsche Fluggesellschaft und älteste unabhängige Fluggesellschaft in Deutschland ist das in der ursprünglichen Form im Juli 1955 gegründete Luftfahrtunternehmen ein Stück deutscher Fluggeschichte. Mit dem neuen Namen wird die lange Tradition der Airline, die sich durch Zuverlässigkeit, einen hohen Qualitätsanspruch und einen ungewöhnlichen Teamspirit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszeichnet, fortgeführt. Nachdem die ex-WDL selbst das Corona-Jahr 2020 mit all seinen Herausforderungen gemeistert hat, ist sie mit ihrem neuen Namen German Airways und einem modernen Markenauftritt flexibel für die Zukunft aufgestellt.

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Schon in den vergangenen Monaten war die Fluggesellschaft mit Einflottung der Embraer E190 Jets in ein neues Zeitalter gesprungen. Im Sommer dieses Jahres hat dann auch die letzte BAe das Unternehmen verlassen: Die WDL war sehr lange vom so genannten Jumbolino mit seinen vier Triebwerken geprägt. Mit dem aktuellen 100-sitzigen Regionalflugzeug aus dem Hause Embraer ist man mit einer passenden Kapazitätsgröße optimal auf die nächsten Jahre eingestellt.

Die Jumbolinos waren für namhafte Fluggesellschaften wie Air France, Atlantic Airways, Austrian Airways, British Airways, Brussels Airlines, für EasyJet, Eurowings, Germanwings, KLM, LTU oder SAS und viele mehr unterwegs. Airbus und BMW charterten das zuverlässige Fluggerät gern für ihren Werksverkehr. Und auch im Motorsport war die BAe 146, die auf sehr kurzen Bahnen landen und starten kann, sehr beliebt. An dieses Geschäft knüpft jetzt der neue Teamflieger an, der auch in der Krisenzeit viele Liga-Mannschaften und Spitzensportvereine gesund zu ihren Wettkämpfen und Trainingscamps bringt.

Quelle: PM Zeitfracht

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