Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr gegen Streik

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Der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr (ABL) e.V. vertritt mit seinen 12 Mitgliedsunternehmen rund 15.000 Mitarbeitende an nahezu allen deutschen Flughäfen. Der Verband spricht sich in einer Medienmitteilung gegen den für Montag angekündigten Streik aus:

Der ABL ist nicht Partner der aktuellen Verhandlungen des öffentlichen Dienstes, somit haben wir keinen Einfluss auf die Verhandlungen und deren Ausgang.


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Erstmals ist es im letzten Jahr gelungen, einen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag für die Branche der Bodenverkehrsdienstleistungen abzuschließen. Dieser sieht als einzigen Verbindungspunkt zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes die Koppelung an die Tarifvertragserhöhungen des öffentlichen Dienstes vor.

Mit anderen Worten hat die Bestreikung unserer vertretenen Betriebe zwar eine große mediale Wirkung, ist aber klar sachfremd. Wir empfinden dies als Versuch, eine Tarifforderung beim falschen Adressaten durchzusetzen.

Wir bedauern dieses Vorgehen außerordentlich, führt dieser erneute Streik doch zu enorm hohen Kosten bei unseren Mitgliedsunternehmen, den Fluggesellschaften und auch bei vielen betroffenen Unternehmen an den Flughäfen.

Maßgeblich werden aber wieder hunderttausende Passagiere und Familien unter dieser faktischen Stilllegung der deutschen Flughäfen leiden, auf deren Rücken dieser unverhältnismäßige Arbeitskampf nun ausgetragen wird.

Quelle: PM ABL e.V.