Airbus SE hat für das Geschäftsjahr 2025 793 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (2024: 766) und damit die eigene Prognose erreicht. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 73,4 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT (EBIT Adjusted) erhöhte sich deutlich auf 7,128 Milliarden Euro nach 5,354 Milliarden Euro im Vorjahr. Das berichtete EBIT lag bei 6,082 Milliarden Euro, der Nettogewinn bei 5,221 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie erreichte 6,61 Euro. Der Free Cashflow vor Kundenfinanzierung belief sich auf 4,574 Milliarden Euro.
Im zivilen Flugzeuggeschäft wurden 1.000 Bruttobestellungen und 889 Nettoaufträge verbucht. Der Auftragsbestand erreichte mit 8.754 Verkehrsflugzeugen einen neuen Höchstwert. Der Umsatz im Segment Commercial Aircraft stieg auf 52,6 Milliarden Euro, bei Helicopters auf 9,0 Milliarden Euro und bei Defence and Space auf 13,4 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT verbesserte sich in allen drei Divisionen, besonders deutlich bei Defence and Space nach einem Verlust im Vorjahr.
Die Produktionsplanung bleibt von Engpässen bei Pratt-&-Whitney-Triebwerken beeinflusst. Für die A320-Familie wird nun eine monatliche Rate von 70 bis 75 Flugzeugen bis Ende 2027 angestrebt. Für die A220 wird eine Rate von 13 Flugzeugen pro Monat im Jahr 2028 geplant, für die A350 eine Rate von 12 im Jahr 2028.
Der Konzern verfügte zum Jahresende über eine Bruttoliquidität von 27,2 Milliarden Euro und eine Nettoliquidität von 12,2 Milliarden Euro. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 3,20 Euro je Aktie vor.
Für 2026 plant Airbus rund 870 Auslieferungen, ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro sowie einen Free Cashflow vor Kundenfinanzierung von rund 4,5 Milliarden Euro.
