Air France will bis 2030 die CO2-Emissionen halbieren

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Air France hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen pro Passagierkilometer bis 2030 im Vergleich zu 2005 um die Hälfte zu verringern. Darüber hinaus konzentriert sie sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie „Air France Horizon 2030“ auf drei weitere wichtige Bereiche: die Kompensation von 100 Prozent der CO2-Emissionen auf allen Inlandsflügen seit 1. Januar 2020, die Einführung einer selektiven Abfallsortierung an Bord sowie Investitionen in die Forschung nach nachhaltigen Alternativen.

Reduzierung von CO2-Emissionen durch Modernisierung der Flotte:

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Insgesamt 60 Airbus A220-300 ersetzen nach und nach die Airbus A318- und A319-Flotte von Air France. Zusätzlich sind 28 Airbus A350-900 bestellt, der erste wurde am 27. September 2019 ausgeliefert. Beide Flugzeugtypen verbrauchen bis zu 25 Prozent weniger Kerosin und reduzieren die Lärmemission um bis zu 50 Prozent im Vergleich zu einem Flugzeug ähnlicher Größe älterer Bauart.

Das Durchschnittsalter der Air France-Flotte von derzeit 13,5 Jahren wird 2030 nur noch zehn Jahre betragen. Bis 2030 wird der Kerosinverbrauch pro Passagier pro 100 Kilometer auf drei Liter gesenkt – ein benzinbetriebenes Auto verbraucht etwa sechs Liter pro 100 Kilometer.

Seit 2011 haben außerdem Maßnahmen wie Optimierung des Gewichts an Bord die CO2-Emissionen um fast 400.000 Tonnen pro Jahr reduziert.

Kompensation von CO2-Emissionen:

Air France kompensiert ihre Treibhausgasemissionen durch die europäischen und weltweiten Emissionshandelssysteme EU-ETS und CORSIA. Als eine der ersten Fluggesellschaften gleicht Air France seit 1. Januar 2020 die CO2-Emissionen auf allen Inlandsflügen zu 100 Prozent durch die Teilnahme an zertifizierten Projekten aus. Konkret betrifft dies durchschnittlich mehr als 450 Flüge pro Tag und über 57 000 Kunden. Über ein Kompensationsangebot von Air France-KLM können Firmenkunden außerdem ihre Flüge freiwillig kompensieren, indem sie Emissionszertifikate zur Finanzierung von Wiederaufforstungsprojekten erwerben.

Selektive Abfallsortierung an Bord:

Seit 1. Oktober 2019 führt Air France auf Flügen nach Paris eine selektive Abfallsortierung ein. Dies betrifft Plastikflaschen, Kartons (Tetra Pak-Verpackung), Aluminium-Dosen sowie Wein- und Champagnerflaschen. Die sortierten Materialien werden von Servair in Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly gesammelt und in Frankreich oder Europa recycelt. Seit Ende 2019 verwendet Air France außerdem keine Einwegartikel aus Plastik mehr an Bord ihrer Flugzeuge, das sind 1 300 Tonnen Kunststoff weniger pro Jahr.

Darüber hinaus investiert Air France in die Forschung nach nachhaltigen Alternativen. Mit der Solar Impulse Foundation will sie die Einführung wirtschaftlich und umweltverträglicher Lösungen im Luftverkehrssektor beschleunigen. Diese können sowohl von Air France als auch von der gesamten Luftfahrtbranche verwendet werden.

Zum 15. Mal in Folge befindet sich Air France-KLM in der Spitzengruppe des Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex (DJSI) und hat 2019 den ersten Platz belegt.

Quelle: PM Air France

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