ADV: Rettungsschirm für die Flughäfen dringender denn je erforderlich

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Ralph Beisel – Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Die nicht enden wollende Corona-Krise spitzt die Lage an den deutschen Verkehrsflughäfen zu. Massiv weggebrochene Flugverbindungen haben den Luftverkehr in den letzten Monaten fast bis zum Nullpunkt geführt. Bei einem anhaltenden Passagierrückgang von über 80 % ist eine Trendwende nicht in Sicht. Selbst die Herbstferien haben diese negative Entwicklung nicht verändert. Im Gegenteil – es kam schlimmer als befürchtet:
Das Passagieraufkommen an den deutschen Flughäfen lag lediglich bei 17 % im Vergleich zum Vorjahr. Die negativen wirtschaftlichen Folgen werden immer stärker spürbar. Für das Gesamtjahr 2020 wird ein Einnahmerückgang von 3,6 Mrd. EUR erwartet und 2,6 Mrd. EUR für das Jahr 2021. An den Flughafenstandorten droht einem Viertel der über 180.000 Arbeitsplätze das Aus.

Die deutschen Flughäfen generieren insgesamt eine Bruttowertschöpfung von jährlich 27 Mrd. EUR. Dabei sind sie als pulsierender Standort- und Wirtschaftsfaktor für die Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung und ein unverzichtbarer Wachstumsgeber sowie Garant für gleichwertige Lebensverhältnisse in den Regionen. „Pandemiebedingt droht vielen Flughäfen ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand der Kollaps und somit Risiken für das gesamte Luftfahrtsystem“, so die alarmierenden Worte von Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.

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Durch die Pandemie-Krise drohen die Flughäfen als Job- und Wertschöpfungsmotor wegzubrechen. An den deutschen Verkehrsflughäfen steht die Existenz von einem Viertel der über 180.000 Arbeitnehmer auf dem Spiel. Das betrifft sowohl Beschäftigte des Flughafens als auch den dort ansässigen Einzelhandel und die Luftfahrtindustrie. Vielen Regionen droht der Verlust an Wirtschaftskraft. Durch den Niedergang an den Flughäfen gerät eine jährliche Bruttowertschöpfung in Höhe von 27 Mrd. EUR in Gefahr.

Quelle: PM ADV

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