ADV: Mehr Passagiere in Deutschland im Juli 2025

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Foto: airportzentrale.de / Simon Pannock

Im Juli nutzten 21,76 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen – ein Plus von 1,14 Millionen gegenüber Juni. Die Erholung gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 liegt jedoch erst bei 87,4 Prozent. Das teilte heute Vormittag der Flughafenverband ADV mit.

Die Details:


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  • Passagiere: +2,7 % zum Juli 2024; -12,9 % gegenüber 2019
  • Cargo: 425.682 Tonnen, +5,6 % zum Vorjahr; +4,8 % gegenüber 2019
  • Flugbewegungen: 179.180 Starts und Landungen, +3,7 % zum Vorjahr; 84,2 % des 2019er-Niveaus

Juli im Detail: Kaum Dynamik trotz saisonalem Anstieg

Der Ferienansturm blieb aus – viele Ziele werden nicht mehr im gewohnten Umfang bedient. Während der Europa-Verkehr wächst, stagnieren andere Marktsegmente.

  • Innerdeutsch: 2,13 Mio. Passagiere; nur +6.000 zum Juni, +2,1 % zum Vorjahr; -46,5 % ggü. 2019
  • Europa: 15,7 Mio. Passagiere; +5 % zum Juni, +3,7 % zum Vorjahr; 95,3 % Recovery ggü. 2019
  • Interkontinental: 3,9 Mio. Passagiere; +421.000 zum Juni, -0,5 % zum Vorjahr; 93,8 % Recovery ggü. 2019

Januar–Juli 2025: Nachfrage trifft auf Angebotsgrenzen

In den ersten sieben Monaten wurden 121,2 Millionen Passagiere gezählt – +2,8 % zum Vorjahr. Die Erholung bleibt mit 84,7 % hinter 2019 zurück. Airlines setzen ihre begrenzten Kapazitäten dort ein, wo die Rendite am höchsten ist – meist nicht in Deutschland.

  • Innerdeutsch: 13,4 Mio. Passagiere; -0,7 % zum Vorjahr; 49,4 % ggü. 2019
  • Europa: 83,6 Mio. Passagiere; +3,3 % zum Vorjahr; 93,1 % ggü. 2019
  • Interkontinental: 23,8 Mio. Passagiere; +3,1 % zum Vorjahr; 96,3 % ggü. 2019

Cargo: Stärkster Zuwachs seit Monaten

Die Luftfracht legte im Juli deutlich zu: +5,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 425.682 Tonnen – das zweithöchste Monatsvolumen der letzten zwölf Monate.

  • Ausladungen: 209.014 Tonnen, +6,5 % zum Vorjahr; +7,6 % ggü. 2019
  • Einladungen: 216.668 Tonnen, +4,7 % zum Vorjahr; +2,3 % ggü. 2019
  • Januar–Juli 2025: 2,78 Mio. Tonnen; +0,6 % zum Vorjahr; -0,3 % ggü. 2019

Die schwankende Entwicklung spiegelt die Unsicherheit im globalen Handel und die Belastungen internationaler Lieferketten wider, heißt es vom ADV.

Quelle: PM ADV

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