ADV: Flughäfen in Deutschland zählten im Januar 2025 mehr als 12,8 Mio. Passagiere

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Foto: airportzentrale.de / Simon Pannock

Die deutschen Flughäfen konnten im Januar 12,86 Millionen an- und abfliegende Passagiere begrüßen. Die Recovery zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt bei 81,7%. Das teilte der Flughafenverband ADV heute mit.

12,86 Millionen Passagiere nutzten im Januar die deutschen Flughäfen. Im Vergleich zum Januar 2025 stieg das Aufkommen um +3,7%. Zum Januar 2019 fehlen noch -18,3% der Reisenden.
Das Cargo-Aufkommen beträgt insgesamt 359.479 Tonnen. Gegenüber Januar 2025 ist das ein Rückgang von -0,3% (gegenüber Januar 2019 -2,8%).
Flugbewegungen: Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 117.403 Starts und Landungen um -1,3% unter dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden nur 72,2% der gewerblichen Flüge durchgeführt.


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Der Januar im Blick – Verhaltener Start aus positivem Passagieraufkommen und negativem Trend in den Bewegungen

Saisonal üblich durchläuft die Aufkommenskurve in den ersten Wochen des Jahres ihre Talsohle. Auch 2026 fällt im Januar das Verkehrsaufkommen ab. Bedenklich ist die negative Entwicklung bei den Flugbewegungen. Sie liegen unter dem Vorjahreswert aus dem Januar 2025 und unterstreichen das fehlende Angebot.

Innerdeutsch: Die Nachfrage im innerdeutschen Luftverkehr fällt im Januar auf 1,58 Mio. Passagieren zurück. Im Vorjahresvergleich nimmt dieses Marktsegment um +5,0% zu. Gegenüber Januar 2019 sin dies nur 47,4% der Passagiere.

Europa: Im Europa-Verkehr wurden im Januar 7,96 Millionen Passagiere gezählt. Damit fällt dieses Marktsegment deutlich unter das Niveau aus dem Jahr 2019 86,9%. Im Vorjahresvergleich beträgt das Wachstum +2,4%.

Interkontinental: Mit mehr als 3,30 Millionen Passagieren liegt die Langstreckennachfrage über dem Vor-Covid-Niveau. Die Recovery-Rate übersteigt mit 102,8% das Vorkrisenniveau.

Cargo-Aufkommen – Einladungen rückläufig, Ausladungen wachsen

Im Januar 2026 verzeichneten die deutschen Flughäfen ein Luftfrachtaufkommen von 359.479 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Minus von -0,3%, gegenüber 2019 ein Rückgang von -2,8%. Die negative Entwicklung bei den Einladungen kann durch das positive Wachstum der Ausladungen nicht aufgefangen werden.

Ausladungen: Die Ausladungen wachsen um +1,9% auf 184.497 Tonnen (gegenüber 2019 +0,2%).
Einladungen: Die Einladungen erreichen im Januar 174.982 Tonnen (gegenüber 2024 -2,5%, gegenüber 2019 -5,8 %).

Quelle: PM ADV

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