50 Jahre „Dortmund“ bei Lufthansa – Boeing 747-400 als fliegender Botschafter weltweit unterwegs

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Lufthansa B 747-400 "Dortmund" D-ABVN bei der Landung Foto: Bildarchiv Lufthansa

Vor 50 Jahren erhielt erstmals ein Lufthansa-Flugzeug den Namen der Stadt Dortmund. Das Patenkind, eine Boeing 720, wurde am 3. April 1962 auf dem Flughafen Köln-Bonn feierlich getauft. Taufpatin war Martha Keuning, die Gattin des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, Dietrich Keuning. Der ersten „Dortmund“ sind bis heute drei weitere Flugzeuge gefolgt. Bei der jüngsten „Dortmund“ handelt es sich nun um eine Boeing 747-400. Das Flugzeug ist unter dem Kennzeichen „D-ABVN“ registriert. Von den Crewmitgliedern wird die „Dortmund“ deshalb auch „Victor-November“ genannt, also die letzten beiden Buchstaben der Registrierung nach dem internationalen Fliegeralphabet buchstabiert. Rund 104.000 Flugstunden hat die aktuelle „Dortmund“ seit der Übernahme im Jahr 1992 bereits absolviert und war auf über 12.600 Flügen für Lufthansa unterwegs. Am Tag des 50jährigen Patenschaftsjubiläums fliegt die „D-ABVN“ von Singapur nach Frankfurt und landet dort um 5.40 Uhr. Um 12.15 Uhr startet sie erneut nach Asien und nimmt Kurs auf das indische Bangalore. Zu ihren weiteren Zielen im Rahmen des aktuellen Flugplans zählen unter anderem Shanghai, Sao Paulo und Hongkong.

Taufurkunde "Dortmund" vom 3. April 1962 Foto: Bildarchiv Lufthansa

Die „Dortmund“ ist eines von insgesamt 30 Flugzeugen des Typs Boeing 747-400 in der Flotte der Lufthansa und kann mit beeindruckenden Messwerten und Leistungsdaten aufwarten: Das Flugzeug ist über 70 Meter lang und hat eine Spannweite von mehr als 64 Metern. Es bietet Platz für maximal 352 Personen. Bei einem maximalen Startgewicht von 395 Tonnen und einer Reisegeschwindigkeit von 907 km/h fliegt die „Dortmund“ bis zu 12.500 Kilometer weit. Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die „Kranichlinie“ ihren allerersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen „Berlin“. Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt.

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Quelle: PM Deutsche Lufthansa AG; Konzernkommunikation West