1 Million Betriebsstunden: Heizwerk am Flughafen München

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Das Heizwerk am Flughafen München - Foto: Flughafen München

Das Blockheizkraftwerk in der Energiezentrale des Münchner Flughafens, das sowohl Wärme liefert als auch Strom erzeugt, hat eine Million Betriebsstunden erreicht. Es wurde gleichzeitig mit dem neuen Flughafen im Jahr 1992 in Betrieb genommen und gehört weltweit zu den wirtschaftlichsten und effizientesten seiner Art. Die Flughafen München GmbH (FMG) setzte bei der Energieerzeugung von Anfang an auf Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz. Das flughafeneigene Blockheizkraftwerk leistet einen erheblichen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen. Die Minderung des Ausstoßes an Kohlenstoffdioxid beläuft sich – verglichen mit herkömmlicher Energieerzeugung – auf ca. 26.500 Tonnen im Jahr. Das entspricht den CO2-Emissionen von 20.000 PKW bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 km. Damit lassen sich die gesamten CO2-Emissionen des täglichen Berufsverkehrs der 30.000 Beschäftigten am Flughafen München kompensieren.
Möglich wird dieser hohe Wirkungsgrad bei der Energiegewinnung, durch die Kraft-Wärmekopplung: Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme geht nicht verloren, sondern wird sowohl für Heizung und als auch für Kühlung eingesetzt. Bis heute Jahr wurden im Blockheizkraftwerk 1.556 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugt, dazu 1.347 Mio. Kilowattstunden Wärme und 209 Mio. Kilowattstunden Kälte. 52 Prozent des am Airport benötigten Stroms und 72 Prozent der Wärme werden vor Ort generiert. Durch das Blockraftheizwerk wurden inzwischen mehr als 50 Millionen Euro an Energiekosten eingespart.

Dezember 2010 / Flughafen München

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