TUI stellt Kooperationsgespräche mit Etihad ein – keine gemeinsame Touristik-Airline

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

„Die TUI Group und die Etihad Aviation Group werden ihre Verhandlungen über das geplante Joint Venture zwischen der deutschen Flug-Tochter TUI fly und Niki nicht fortführen.“ Das teilte heute der Reisekonzern TUI in einer Pressemitteilung mit. Die Gespräche sind gescheitert. Ziel der Gespräche zwischen beiden Unternehmen war die Gründung einer starken europäischen Touristik-Airline.

Ursprünglich sollte der angeschlagenen airberlin mit dem Joint Venture zwischen Großaktionär Etihad und TUI geholfen werden. Jetzt sollen die airberlin-Urlaubsflieger als separate Geschäftseinheit unter der Marke „Niki“ alleine weiterfliegen, teilte Etihad mit.

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Sebastian Ebel, Mitglied des Vorstandes der TUI AG für die Region Zentral (Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen) erklärte: „Strategisch macht eine starke europäische Touristik-Airline weiter sehr viel Sinn. Denn der Luftverkehr in Deutschland ist durch Überkapazitäten geprägt. Niki steht aber nicht mehr für ein Joint Venture zur Verfügung. Wir werden die Neupositionierung der deutschen TUI fly weiter vorantreiben, um für die Airline und ihre Mitarbeiter eine langfristige Perspektive zu entwickeln.“

Der TUI-Konzern ist weiterhin bereit, zur Stabilisierung des deutschen Luftverkehrs-Marktes beizutragen. TUI bleibt offen für eine Partnerschaft oder die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen, wenn dies dem strategischen Ziel dient, diesen Markt neu zu gestalten.

Quelle: PM TUI und airportzentrale.de

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