Tipps: Drohne kaufen leicht gemacht

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Foto: Simon Pannock

Nicht nur im gewerblichen und militärischen Bereich kommen immer häufiger Drohnen zum Einsatz. Seit einigen Jahren wächst die auch Zahl der Technikbegeisterten und Flugsportler, die solche unbemannten Luftfahrzeuge in der Freizeit aufsteigen lassen und für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. So beeindruckend und verlockend die moderne Technik ist: Wer sich eine Drohne anschafft und sie im öffentlichen Raum betreiben will, muss sich zunächst gründlich informieren. Dabei geht es nicht nur um die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl und beim Kauf, sondern auch um die detaillierte Kenntnis der gesetzlichen Vorschriften und den Abschluss einer Haftpflichtversicherung, die jeder Betreiber einer Drohne benötigt.

Für jeden Bedarf die passende Drohne
Im Handel gibt es eine große Auswahl von Drohnen und die Preisspanne ist sehr weit. Die günstigsten Drohnen, die häufig als Spielzeug für Kinder und Jugendliche gekauft werden, gibt es bereits für circa 30,- Euro. Nach oben ist die Grenze offen. Um Fehlkäufe und unnötige Enttäuschungen zu vermeiden, sollte sich der Käufer zunächst überlegen, wie er die Drohne nutzen will. Anhand dieser Ansprüche lässt sich die passende Bauform und die erforderliche technische Ausstattung auswählen. Leichte Drohnen lassen sich zum Beispiel im Urlaubsgepäck mitführen, sind aber wesentlich anfälliger für Windstöße als kompakter gebaute Drohnen.

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Wichtige Kriterien beim Kauf:
– Gewicht der Drohne
– Reichweite
– Flughöhe
– Flugzeit
– Art der Steuerung (RC-Steuerung, Steuerung mittels Smartphone oder Tablet)

Welche Bauformen gibt es?
Am häufigsten kommen heute sogenannte Multicopter zum Einsatz. So werden alle Drohnen bezeichnet, die mit mehr als zwei in einer Ebene angeordneten Rotoren ausgestattet sind. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Bauformen entwickelt.

Beliebte Bauformen von Drohnen:
– Quadrophonie (vier Rotoren, die in X-oder + Form angeordnet sind)
– Hexacopter (sechs Rotoren, die in einer Ebene angeordnet sind)
– Octocopter (acht Rotoren, die in einer Ebene angeordnet sind)

Je größer die Zahl der Rotoren ist, desto sicherer lässt sich die Drohne betreiben. Sollte einer der Rotoren ausfallen, ist es dennoch möglich den Multicopter sicher landen zu lassen. Das erfordert jedoch eine gute Steuerelektronik. Diese muss in der Lage sein, den Fehler zu erkennen und auszugleichen. Außerdem sorgt das größere Eigengewicht dafür, dass die Drohne stabil in der Luft liegt. Das ist insbesondere von Vorteil, wenn Luftbild-Aufnahmen gemacht werden sollen. Octocopter erzeugen einen größeren Auftrieb als Modelle mit einer geringeren Zahl von Rotoren. Dadurch sind sie in der Lage größere Lasten zu transportieren. Wer Aufnahmen mit einer kompakten Kamera plant, sollte diesen Vorteil nutzen und sich für einen Octocopter entscheiden.

Nicht alles ist erlaubt: Regeln für die Benutzung der Kamera
Ist eine Kamera an Bord, wenn die Drohne aufsteigt, bietet sie dem Fotografen völlig neue Möglichkeiten. Wer Luftbildaufnahmen plant, muss sich zuvor genau informieren, wie die Rechtslage im jeweiligen Gebiert ist. In Deutschland ist zum Beispiel die Erlaubnis des Besitzers erforderlich, wenn dessen Privatsphäre tangiert ist. Werden die Aufnahmen nicht veröffentlicht und werden keine privaten Interessen verletzt, muss keine Erlaubnis eingeholt werden.

Die optimale Drohnen-Versicherung finden
Doch was passiert, wenn eine Drohne abstürzt, weil die Technik versagt oder der Betreiber einen Fehler gemacht hat? Wer kommt in einem solchen Fall für eventuelle Sach- oder Personenschäden auf? In Deutschland ist das Betreiben von unbemannten Luftfahrzeugen – umgangssprachlich Drohnen genannt – durch die Vorschriften der Luftverkehrs-Gesetz (LuftVG) gesetzlich geregelt. Laut § 43 Absatz 2 dieses Gesetzes müssen private Betreiber von Drohnen eine Haftpflichtversicherung abschließen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass mögliche Haftpflichtansprüche Geschädigter entsprechend befriedigt werden. Bei kleineren Drohen (Gewicht < 5 Kilo, elektronischer Antrieb) ist die allgemeine Privathaftpflicht ausreichend. Besitzer größerer Drohnen müssend ihren Versicherungsschutz erweitern. Eine private Haftpflichtversicherung für Drohnenbesitzer ist preisgünstig. Wer nicht mehr als nötig für seinen Versicherungsschutz bezahlen will, sollte die Angebote der verschiedenen Versicherungsgesellschaften online vergleichen.

Drohnenkauf sicher und günstig finanzieren
Manche Wünsche dulden keinen Aufschub und müssen sofort erfüllt werden. Wenige Tage vor dem Start in den lang geplanten Urlaub klafft ein Loch in der Haushaltskasse? Damit der Traum von beeindruckenden Luftbildern vom Urlaubsparadies nicht platzt, kann ein Kredit die rettende Lösung sein. Besonders einfach und unkompliziert ist es, einen Online Kredit im Internet zu beantragen. Vexcash bietet zum Beispiel kurzzeitige Kredite bis zu 500,- Euro ohne lästigen Papierkram an. Das Antragsformular wird online ausgefüllt. Außerdem nutzt Vexcash das Video-Ident-Verfahren zur Legitimation des Antragstellers. Auf diese Weise wird in der Regel innerhalb einer Stunde eine Zusage erteilt, wenn der Antragsteller die Voraussetzungen erfüllt.

Fazit:
Drohnen sind technische Wunderwerke, die vermutlich jeden faszinieren, der sich ein wenig für Technik interessiert. Ob als Spielzeug, Sportgerät oder als nützliches Hilfsmittel für Hobbyfotografen – Drohnen eröffnen dem Nutzer beziehungsweise der Nutzerin völlig neue Möglichkeiten und sorgen für beeindruckende Erlebnisse in der Freizeit. Damit der Freizeitspaß ungetrübt bleibt, sollte sich jedoch jeder Drohnenbesitzer seiner Verantwortung bewusst sein und die Drohne gesetzeskonform und rücksichtsvoll einsetzen, um die berechtigten Interessen der Nachbarn und anderer Menschen nicht zu verletzen.

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