Sicherheitspersonal legt erst einmal Streikpause ein

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Archivbild – Foto: Pannock

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird die Beschäftigten der Flughafensicherheit vor der nächsten Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am 23. Januar 2019 nicht zu weiteren Warnstreiks aufrufen.

„Wir haben uns zu einer Streikpause entschlossen, nachdem die Arbeitgeber heute signalisiert haben, dass sie in der nächsten Verhandlungsrunde ein abschlussorientiertes Angebot für die Beschäftigten der privaten Flugsicherheitsunternehmen vorlegen werden“, betont ver.di Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel. Dazu hätte auch die Intensität der Streiks beigetragen. „Die Beschäftigten haben ihre Forderungen in den Warnstreiks sehr deutlich gemacht und damit gezeigt, dass sie ein deutlich verbessertes Angebot brauchen“, so ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher.

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Mit der Zusage der Gewerkschaft zu einer Streikpause könnten sich auch die Passagiere darauf verlassen, dass es bis und während der nächsten Verhandlungsrunde am 23. Januar zu keinen weiteren Streiks kommen werde.

Im Folgenden seien die Verhandlungen mit dem durch die Arbeitgeber avisierten verhandlungsfähigen Angebot abzuwarten. „ver.di geht mit entsprechenden Erwartungen an die Arbeitgeber in die nächste und hoffentlich letzte Verhandlungsrunde“, so das ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

Die nächste Verhandlung findet am 23. Januar 2019 statt.

Quelle: PM verdi

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