Ryanair fordert Verbot von Fluglotsenstreiks

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Ryanair Boeing 737 Foto: Henrichmann

Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, appelliert an die EU-Kommission, die Streichungen und Verspätungen von Flügen für Millionen von Passagieren zu verhindern. Verursacht werden diese durch eine geringe Anzahl Fluglotsen, die auch diese Woche in Frankreich wieder in den Streik getreten sind. Ryanair verurteilt das Versäumnis der EU-Kommission, Maßnahmen gegen die Streiks der Fluglotsen zu ergreifen. Trotz wiederholter Forderungen der irischen Airline können Europas Fluglotsen auch weiterhin streiken und sich somit während der Sommersaison in den Weg von Europas Passagieren stellen. Ryanair hat bereits darauf hingewiesen, dass einer Großzahl der europäischen Polizei- und Militärkräfte im Sommer ein Streikverbot auferlegt ist. Fluglotsen in den USA dürfen ebenfalls während der Sommermonate nicht streiken, so dass der Luftraum der USA nicht aufgrund von Fluglotsen-Streiks oder Arbeitsstreitigkeiten geschlossen wird. Die Europäische Kommission sollte ähnliche Regeln für den europäischen Luftraum geltend machen.

Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair, dazu: „Es ist nicht akzeptabel, dass der europäische Luftraum wiederholt geschlossen werden muss, bzw. dass Flugzeuge gar nicht oder nur verspätet starten und landen können – und dies nur, weil eine geringe Anzahl Fluglotsen in einen nicht zu rechtfertigenden Streik tritt. Diese öffentlichen Dienstleister gehören zu den bestbezahltesten und meistgeschützten in ganz Europa. Trotzdem bedienen sie sich wiederholt ihrer Möglichkeiten zu streiken, und zwar als ersten, nicht als letzten Ausweg. Die Sommerflugpläne in Europa sind seit kaum einer Woche in Kraft, und schon treten die französischen Fluglotsen in einen dreitägigen Streik. Es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem: Das Recht der europäischen Fluglotsen zu streiken, muss in derselben Weise gesetzlich eingeschränkt werden wie das Recht der Fluglotsen in den USA.
Die EU-Kommission muss aufhören, nur über mögliche Maßnahmen zu reden, und endlich handeln.“

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Ryanair, Europas führende Niedrigpreisfluggesellschaft, bedient derzeit über 1.400 Strecken in 28 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.500 Flügen pro Tag 165 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 51 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 290 Boeing 737-800NG, hinzu kommen 21 Festbestellungen für weitere Maschinen, die in 2012 ausgeliefert werden sollen. Ryanair beschäftigt zur Zeit über 8.500 Angestellte und wird im aktuellen Geschäftsjahr 75 Millionen Passagiere transportieren.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit acht stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit drei stationierten Flugzeugen) und Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen (Basis mit sieben stationierten Maschinen), Karlsruhe/Baden-Baden (Basis mit zwei stationierten Flugzeugen ab 2012) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Magdeburg-Cochstedt und Leipzig/Halle an. Im Mai wird Köln/Bonn als 10. Deutscher Ryanair Flughafen hinzukommen.

Quelle: PM Ryanair

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