NIKI: Zweites Insolvenzverfahren in Österreich eröffnet

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Foto: Bildarchiv airberlin group

Das sieht für NIKI nicht gut aus. Das  Landesgericht Korneuburg will das Insolvenzverfahren der Airline aus Deutschland nach Österreich holen. Eigentlich plante Insolvenzverwalter Flöther, die Insolvenz schnell über die Bühne zu bringen und große Teile der Airline an IAG zu verkaufen. In Österreich sollte lediglich ein Sekundärinsolvenzverfahren gestartet werden. Nach Ansicht des Gerichts muss das Insolvenzverfahren neu aufgerollt werden. Das Bieterverfahren soll neu gestartet werden.

Darüber ist Insolvenzverwalter Lucas Flöther alles andere als glücklich. In einer Pressemitteilung hieß es am Nachmittag: „Das Landesgericht Korneuburg hat ein zweites Hauptinsolvenzverfahren über die NIKI Luftfahrt GmbH eröffnet. Diese Eröffnung widerspricht der Europäischen Insolvenzordnung (EUInsVO). Die NIKI Luftfahrt GmbH wird nun die zur Verfügung stehenden rechtlichen Schritte prüfen. Im Vordergrund steht allerdings, dass der bereits geschlossene Kaufvertrag für den NIKI-Geschäftsbetrieb Rechtskraft erlangt und möglichst viele Arbeitsplätze gerettet werden. Kompetenzfragen sind dabei völlig nachrangig. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir umgehend die Öffentlichkeit informieren.“

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Quelle: PM NIKI

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