Niki Lauda will seine ehemalige Airline NIKI zurückkaufen

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Es gibt einen neuen Kaufinteressenten für die airberlin-Tochter NIKI. Gründer und Ex-Formel1-Star Niki Lauda interessiert sich für seine ehemalige Fluggesellschaft. Höchstpersönlich hat Lauda einen Brief an den Berliner Insolvenzverwalter von airberlin geschickt, berichtet die „Kronen-Zeitung“. Interesse zur Übernahme sei vorhanden, allerdings stellt der Formel1-Star in Frage, ob er überhaupt ernst genommen und zu den Verhandlungen eingeladen wird. Nach Angaben der Zeitung fordert Niki Lauda dieselben Chancen und Bedingungen für einen Kauf des Ferienfliegers NIKI wie die Lufthansa sie erhält.

Blind kaufen will Lauda nicht. Bevor er in die Verhandlungen einsteigt, möchte er erst einmal einen, Zitat: „Blick in die Bücher werfen“.

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Niki Lauda ist schon lange im Luftfahrtgeschäft aktiv. 1979 gründete er die „Lauda Air“. Häppchenweise gingen die Anteile seiner Airline an die Lufthansa-Gruppe. 2003 kaufte Lauda die Aero Lloyd Austria im Rahmen eines Insolvenzverfahren und firmierte sie zu „NIKI Luftfahrt“ um. Auch dort zog sich Niki Lauda schrittweise zurück. airberlin übernahm etappenweise die Anteile. Seit 2011 gehört NIKI komplett zur airberlin-Gruppe. Vor einem Jahr (2016) übernahm er die Amira Air und firmierte sie zur Lauda Motion um. Ein Businessjet-Charterdienst mit derzeit 15 Maschinen.

Neben Niki Lauda gibt es nun also inzwischen mindestens drei weitere Interessenten für die österreichische Ferienfluggesellschaft NIKI. Ryanair und der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl wollen die airberlin-Group komplett übernehmen, inkl. NIKI. Und dann gibt es noch die Lufthansa, die große Teile von airberlin haben möchte, inklusive der vollständigen Feriensparte mit der Airline NIKI.

SP

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