Lufthansa will 48 Stunden-Streik verhindern – Gericht muss entscheiden

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Die Lufthansa versucht mit allen Mitteln den für Donnerstag und Freitag angesetzten Flugbegleiter-Streik zu verhindern. Zunächst hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Gewerkschaften eingeladen. UFO hat gegenüber mehreren Medien dankend abgelehnt.  Mit den Worten: „Das Gesprächsangebot der Lufthansa ist eine Finte“, wird der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr zitiert.

Währenddessen versucht die Lufthansa den Streik juristisch zu verhindern. Vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt wurde eine einstweilige Verfügung beantragt. Ein Urteil steht noch aus.

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Um doch noch den Streik im Guten zu verhindern, hat die Lufthansa am Nachmittag die Gesprächseinladung öffentlich gemacht und folgende Pressemitteilung verschickt:

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, hat heute die Spitzenvertreter von Ufo, Verdi und CU zu einem gemeinsamen Gespräch am morgigen Mittwoch eingeladen. In dem Schreiben heißt es: „Die verfahrene Situation in der Kabine, die in dieser Woche zu einem weiteren Arbeitskampf zu führen droht, ist weder unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch unseren Kunden länger zumutbar. Für unser Unternehmen und sicherlich auch für Sie als Interessensvertreter der Kabine ist diese Entwicklung äußerst bedauerlich.“

„Eine Lösung kann nur im Dialog liegen“, so Carsten Spohr in seinem Schreiben.  Bei dem gemeinsamen Spitzengespräch sollen im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Fluggäste der Lufthansa Group Lösungsspielräume erörtert und mögliche nächste Schritte besprochen werden. Die Einladung erfolgte für den morgigen Mittwoch, 6. November 2019, 18:00 Uhr.

Quelle: Lufthansa, airportzentrale.de

 

 

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