Lufthansa kauft airberlin… und was ist mit den Piloten?

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Foto: Simon Pannock

Seit heute ist klar: Lufthansa kauft NIKI und Teile von airberlin. Trotz dieser Bestätigung sind immer noch viel zu wenig Details über die Zukunft der Arbeitsplätze der Air Berlin Piloten bekannt, bemängelt die Vereinigung Cockpit. Die Gewerkschaft fordert, dass die Angestellten zeitnah über die Zukunft ihrer Arbeitsplätze in allen Details informiert werden. Die Vereinigung Cockpit steht jederzeit auch kurzfristig zu Gesprächen mit den neuen Eigentümern bereit.

„Mit der Übernahme der Flugzeuge geht auch die soziale Verantwortung für die Arbeitsplätze an die neuen Eigentümer über. Diese müssen diese Verantwortung jetzt auch wahrnehmen und dürfen sich nicht wegducken. Es kann nicht sein, dass sich Piloten nach der Übernahme auf ihre eigenen Arbeitsplätze bewerben und dann auch noch Gehaltsabschläge von bis zu 40% hinnehmen müssen – so wie es Lufthansa im Moment von den Piloten fordert. Das hat mit sozialer Verantwortung nichts zu tun und zeigt erneut, dass es hier anscheinend nur darum gehen soll, die Arbeitnehmer zu maximal günstigen Konditionen zu übernehmen.“, so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit.

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Die Vereinigung Cockpit erneuert ihre Forderung nach einem geregelten Übergang der Arbeitsplätze auch nach sozialen Auswahlkriterien. „Eine Bewerbung eines jeden einzelnen Piloten bei den neuen Eigentümern führt nur zu Rosinenpickerei, bei denen Piloten auf der Strecke bleiben könnten. Dies ist für uns nicht hinnehmbar.“, so Wahl weiter.

„Die vergangenen Wochen waren äußerst stressig für die Angestellten der Air Berlin und nur durch deren absolut professionellen Einsatz konnte der Flugbetrieb der Air Berlin aufrechterhalten werden. Daher sollten die Gespräche mit den neuen Eigentümern zügig beginnen, denn nur dadurch können für die Kollegen wieder dringend benötigte Zukunftsperspektiven geschaffen werden.“, so Wahl abschließend.

Quelle: PM VC

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