Luftfahrtgesellschaft Walter: Verhandlungen mit ver.di ohne Ergebnis

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Foto: airportzentrale.de

Die Verhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) blieben am Freitag (31. August 2018) in Berlin ohne Ergebnis. Bei den Verhandlungen geht es um eine Beschäftigungsgarantie und die Gehälter für die rund 400 Flugbegleiter der Eurowings Airline LGW.

Aufgrund von Ankündigungen der Geschäftsführung befürchtet ver.di einen Stellenabbau und fordert unter anderem Regelungen für eine Weiterbeschäftigung in der Airline-Gruppe. ver.di hatte die LGW und die Verantwortlichen in der Eurowings-Gruppe aufgefordert, den Erhalt der Arbeitsplätze zu garantieren.

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„Die Verhandlungen haben nicht den Eindruck hinterlassen, dass der Geschäftsführung die Lage der Beschäftigten in dieser Umbruchsituation wichtig ist“, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Volker Nüsse. „Wir werden den Verlauf der Gespräche in der kommenden Woche bewerten und unser weiteres Vorgehen abstimmen.“ Viele Beschäftigte würden sich ein Jahr nach der Insolvenz der Air Berlin in einer Situation ohne klare Perspektiven sehen.

Die Airline war Anfang 2018 von der Air Berlin übernommen und in die Eurowings-Gruppe integriert worden. Zuvor waren Streckenrechte und Flugzeuge der Air Berlin auf die LGW übertragen worden.

ver.di fordert einen Vergütungstarifvertrag sowie einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung, um die Weiterbeschäftigung in der Airline-Gruppe zu sichern.

Quelle: PM ver.di

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