Kurznachrichten: Deutscher Pilot in Finnland von Flugzeugtür erschlagen, NIKI-Verkauf steht auf Kippe, Innsbruck bekommt Mallorca-Verbindung und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Unfall: In Finnland wurde ein deutscher Pilot von seiner eigenen Flugzeugtür erschlagen, das berichten finnische Medien. Der Pilot soll versucht haben die Tür seiner Gulfstream G150 zu öffnen, als diese mit voller Wucht aufschlug und sich aus der Verankerung löste. Einzelne Teile wurden bis zu 10 Meter weit geschleudert. Der Pilot war sofort tot. Die Behörden vermuten, dass der Kabinendruck zu hoch gewesen und die Tür regelrecht explodiert ist. Die Untersuchungen laufen.

NIKI-Verkauf: Der Verkauf der insolventen airberlin-Tochter NIKI steht auf der Kippe. Eigentlich wollte die IAG für ihre Tochter Vueling die Überreste des Ferienfliegers kaufen. Doch heute (Montag, 08.01.2018) entschied das Landgericht Berlin, dass das Insolvenzverfahren der Airline in Österreich geführt werden muss, nicht in Deutschland. Das könnte den Verkauf platzen lassen, warnt Insolvenzverwalter Flöther. Grund: Ein Verkauf kann nur stattfinden, wenn das Insolvenzverfahren rechtmäßig eröffnet wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Streckenmeldung: Der Flughafen Innsbruck bekommt im Sommer eine Direktverbindung nach Mallorca. Vom 05. Mai bis zum 27. Oktober fliegt Germania jeweils samstags auf die Insel. Die Verbindung wird als Charterflug für TUI durchgeführt.

Auszeichnung: Die lettische Fluggesellschaft airBaltic wurde von Analysten des Official Airline Guide (OAG) auf Platz 1 als weltweit pünktlichste Airline 2017 eingestuft. Das Unternehmen wertete die Ergebnisse von über 50 Millionen Flugaufzeichnungen aus. Dem OAG zufolge erreichte airBaltic eine Pünktlichkeitsrate von 90,01 Prozent für Flüge in ihrem Streckennetz innerhalb Europas, der GUS und dem Mittleren Osten. Damit sind im Jahr 2017 mehr als 90 von 100 airBaltic-Flügen pünktlich gelandet.

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