Kurznachrichten: Der 40 Millionen-Euro-Skandal am BER, Bürgerbüro am Flughafen Düsseldorf bekommt neuen Namen

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Kurznachrichten NEWS40 Millionen Euro: Die Bild am Sonntag berichtete über einen 40 Millionen-Euro-Skandal am BER. Nach Angaben der Zeitung hat der Hauptstadtflughafen einem Bauunternehmen 40 Millionen Euro zu viel gezahlt. Der Flughafen Berlin-Brandenburg dementiert die Meldung.
Der Airport schreibt in einer Pressemitteilung:
Richtig ist vielmehr: Aus dem Zusammenhang gerissene interne Arbeitspapiere wie in dem BamS-Bericht vom 01. März 2015 geschehen sind grundsätzlich nicht aussagekräftig. Rechnungen und Nachträge werden bei der Flughafengesellschaft stets dem Grunde und der Höhe nach durch mehrere Instanzen sowie externe Prüfer geprüft. Allein 40 Personen kümmern sich bei der FBB um Rechnungs- und Nachtragsprüfungen für den BER. Der von der BamS zitierte Prüfbericht ist der FBB hinlänglich bekannt. Die Mutmaßung der BamS, 40 Millionen Euro seien zu viel gezahlt worden, ist jedoch falsch, da auch im vorliegenden Fall jeder Abschlagszahlung eingehende Prüfungen vorausgingen. Zudem werden erst mit der Legung einer Schlussrechnung offene Fragen zu einzelnen Rechnungen und Nachträgen final geklärt. Dabei werden auch die Aspekte berücksichtigt, die das von der BamS zitierte Arbeitspapier aufführt. Diese Vorgehensweise ist branchenüblich. Aus rechtlichen Gründen gibt die Flughafengesellschaft jedoch keine detaillierten Auskünfte zu aktuellen Vertragsverhältnissen.

Neuer Name: Aus dem Bürgerbüro am Flughafen Düsseldorf ist ab sofort das Nachbarschaftsbüro geworden. Zeitgleich mit dem Umzug (jetzt Flughafenstraße 105) wurde der neue Name eingeführt. Das Büro dient Anwohnern als Anlaufstelle rund um die Themen Fluglärm und Luftqualität. Außerdem werden Informationen über laufende Genehmigungsverfahren, Betriebszeiten und Flugrouten gegeben.

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