Kurznachrichten: airberlin zahlt 40 Mio. Euro Staatskredit zurück, TUIfly interessiert sich für NIKI-Slots und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Streckenankündigung: Lufthansa fliegt im Sommer 2018 erstmals von Frankfurt nach Zadar in Kroatien. Die neue Strecke wird ab dem 28. April bedient. Jeweils samstags und sonntags hebt ein Airbus A319 in Richtung kroatischer Küste ab. Ein Hin- und Rückflug nach Zadar kann ab sofort zu einem Preis ab 89 Euro gebucht werden, teilte Lufthansa heute mit.

Kredit: airberlin hat einen kleinen Teil seines 150 Mio. Euro Staatskredits zurückgezahlt. Nach unbestätigten Angaben sollen rund 40 Mio. Euro zurückgezahlt worden sein. Als unwahrscheinlich wird inzwischen die vollständige Rückzahlung des Kredits eingestuft. 210 Mio. Euro hatte die Lufthansa für den Kauf von NIKI und LGW eingeplant. Doch der Deal ist teilweise geplatzt. Die jetzt zurückgezahlte Summe soll zum größten Teil aus dem Teilverkauf an easyJet stammen.

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Nachtflugverbot: Nachtflugbeschränkungen an deutschen Flughäfen werden häufig nicht eingehalten. Zu diesem Ergebnis kommt das Fluggastrechtportal AirHelp in einer Analyse. Die meisten Flüge innerhalb der Nachtflugbeschränkungen gibt es demnach in München, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin-Tegel. Die wenigsten in Dresden und Düsseldorf. Allein in München wurden in zwei Monaten 776 Landungen und 32 Starts während der Nachtruhe gezählt.

NIKI-Pleite: Die Ferienfluggesellschaft TUIfly zeigt Interesse an Slots des ehemaligen Konkurrenten NIKI. Die Airline kündigte jetzt an, bei der Neuvergabe von NIKI-Slots genau hinschauen zu wollen. Ziel sei es die eigene Situation zu verbessern. Kaufen möchte man NIKI aber auf keinen Fall. Das stellte CEO Roland Keppler in einem internen Mitarbeiterschreiben klar. Zu den Kaufinteressierten der insolventen Airline gehören derzeit Thomas Cook, Niki Lauda und das Zeitracht-Nayak-Konsortium, das auch bereits die airberlin-Techniksparte gekauft hat.

Mehr Flüge: Der Ferienflieger Condor hat zusätzliche Strecken ins Winter-Programm genommen, damit Kunden, die von der Insolvenz der Air-Berlin-Tochter Niki betroffen sind, ihren Urlaub im Winter 2017/18 genießen können, teilt Condor mit. Mit sieben zusätzlichen Flugzeugen werden neue Flüge ab Wien (VIE) und Zürich (ZRH), sowie Flüge nach Palma de Mallorca (PMI) und zusätzliche Flüge von vielen deutschen Flughäfen auf die kanarischen Inseln angeboten. Von den Flughäfen Köln-Bonn (CGN), Düsseldorf (DUS) und München (MUC) bietet Condor zusätzliche Flüge nach Lanzarote (ACE), Gran Canaria (LPA) und Teneriffa (TFS) an. Von den beiden größten Flughäfen in NRW, Köln-Bonn und Düsseldorf, starten zudem zusätzliche Flüge Richtung Fuerteventura. Auch von Zürich und Wien fliegt Condor Sonderflüge nach Lanzarote sowie Gran Canaria, und schließt damit teilweise die Lücken, die durch die Insolvenz der Niki an diesen Flughäfen entstanden sind. Insgesamt werden mehr als 68.000 zusätzliche Sitzplätze angeboten.

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