Kurznachrichten: Air-Baltic-Pilot zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt, im BER-Skandal ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft und bei airberlin sollen 500 Jobs wegfallen

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Grafik: airportzentrale.de

Urteil: Als Anfang August fast die ganze Crew einer air-Baltic-Maschine in Norwegen vor dem Start betrunken aufgefunden wurde, war die Entsetzung in Norwegen und bei der Airline groß. Jetzt wurde der Pilot der Maschine zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Sein Co-Pilot wurde bereits im August zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. air Baltic hat beide Piloten vom Dienst suspendiert.

Ermittlungen: Weil im Terminal des Hauptstadtflughafens BER zu schwere Rauchgasventilatoren eingebaut worden sind, hat die Bauaufsicht am Montag einen Baustopp am Flughafen Berlin-Brandenburg verhängt. Jetzt ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Cottbus. Nach Auffassung der zuständigen Oberstaatsanwältin besteht Verdacht der fahrlässigen Baugefährdung. Die Ventilatoren sollen doppelt so schwer sein als ursprünglich geplant und vom Statiker genehmigt.

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airberlin: Die Rheinische Post berichtete in ihrer Samstagausgabe über einen massiven Stellenabbau bei airberlin. Die Zeitung will erfahren haben, dass 200 Stellen im Cockpit und 300 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden sollen. In der Kabine werden demnach keine Arbeitsplätze wegfallen. Ob die Angaben stimmen ist unklar. Spätestens am 29. Oktober 2015 wird es Klarheit geben, dann stellt airberlin-Chef Stefan Pichler seine neuen Sparpläne dem Aufsichtsrat vor.

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