Kraftanstrengung an den deutschen Flughäfen

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Lufthansa Boeing 747 Foto: Fraport

Der starke Wintereinbruch hat in großen Teilen Europa zu Verspätungen geführt. Betroffen sind Schiene, Straße und der Luftverkehr. Hierzu erklärt der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen): Für die deutschen Flughäfen hat die Gewährleistung eines sicheren und verlässlichen Flugbetriebs oberste Priorität. Die Winterdienste an allen Flughäfen arbeiten mit Höchstleistung.

Die Flughäfen verfügen über umfassende Einsatzpläne für Personal, Technik und Winterdienstfahrzeuge. An den 23 deutschen Verkehrsflughäfen werden ungefähr 300 Kehr- und Blasfahrzeuge sowie über 350 Schneepflüge eingesetzt. Über 100 Fahrzeuge stehen zum Enteisen und Streuen von Flächen bereit. Hinzu kommen einige Hundert LKWs und Radlader zum Abtransport des Schnees. Allein an den beiden größten deutschen Flughäfen in Frankfurt und Mün chen sind ca.1000 Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz. Hierzu Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: „Beim Luftverkehr handelt es sich um ein komplexes System, das bei extremen Wetterlagen an seine natürlichen Grenzen stößt. Mit Sonderschichten und 24-Stunden-Diensten setzen die Flughäfen alles daran, auch bei diesen Witterungsbedingungen Verspätungen und Flugausfälle soweit es geht zu begrenzen. Da die Räumung der Start- und Landebahnen oder die Enteisung der Flugzeuge Zeit in Anspruch nimmt, sind Verzögerungen des Flugbetriebs oder Annullierungen bedauerlicher Weise aber nicht immer zu verhindern.“

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Schneeberg am Flughafen Frankfurt Foto: Fraport

Dort wo Beeinträchtigungen sich trotz aller Anstrengungen nicht vermeiden lassen, setzen die Flughäfen alles daran, den Aufenthalt für wartende Fluggäste so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Dazu zählt die Bereitstellung von Feldbetten oder das Verteilen von Snacks. Auch setzen sich die Flughäfen in enger Kooperation mit den Airlines dafür ein, Fluggäste so zeitnah und umfassend wie möglich zu informieren.

Oberstes Gebot für alle Fluggäste, so der Flughafenverband ADV, ist, sich bei extremen Witterungsbedingungen für Fluginformationen frühzeitig an ihren Reiseveranstalter oder ihre Fluggesellschaft zu wenden.

Quelle: Pressemitteilung der ADV

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