Köln Bonn Airport: Gebetsraum eröffnet

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Köln Bonn Airport Foto: Bildarchiv Köln Bonn Airport

Zur inneren Einkehr lädt ab sofort der Gebetsraum/Prayer Room am Köln Bonn Airport ein. Abseits von Flugbetrieb und Reisetrubel finden Fluggäste, Besucher oder Flughafenmitarbeiter auf der Basisebene im Terminal 2 einen Ort der Ruhe. „An unserem Flughafen kommen Menschen aller Kulturen und Religionen zusammen. Der Gebetsraum steht Besuchern aller Glaubens-richtungen und Religionen offen, auf religiöse Symbolik haben wir daher bewusst verzichtet“, sagte Flughafenchef Michael Garvens bei der Eröffnung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Gästen neben den vielen Geschäften und Restaurants am Airport nun auch einen Rückzugsort aus der Hektik des Flughafenalltags anbieten können. Mein Dank gilt auch dem Kölner Rat der Religionen, mit dem wir bei der Umsetzung und Gestaltung des Gebetsraumes sehr eng und konstruktiv zusammengearbeitet haben.“

Henriette Reker, Dezernentin für Soziales, Integration und Umwelt der Stadt Köln: „Ich bedanke mich bei den Vertretern des Flughafens Köln/Bonn für ihre Bereitschaft, die Einrichtung des Gebetsraumes zu ermöglichen. Religionsfreiheit hat hierzulande einen hohen Rang. Sie findet sich als elementares Freiheitsrecht im Grundgesetz. Der interkonfessionelle Gebetsraum gibt Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen jetzt die Möglichkeit, ihr Recht auf Religionsfreiheit auch hier am Flughafen ungestört auszuüben. Und auch die, die einfach nur innehalten wollen, finden hier Ruhe und Besinnung. Dies ist letztlich auch ein Erfolg der Mitglieder des Rates der Religionen. Der Raum hat darüber hinaus eine symbolische Wirkung, denn er steht für Toleranz und Völkerverständigung, indem er das gegenseitige Verständnis der Religionen fördert.“

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Der Gebetsraum/Prayer Room ist in enger Zusammenarbeit mit dem Kölner Rat der Religionen entstanden. Eine begehbare Raum-in-Raum-Installation in Form einer Ellipse strukturiert den Raum, Baumstämme in verschiedenen Höhen sind lose im Raum verteilt und dienen als Sitzgelegenheiten. Holz als Material verweist auf die besondere Lage des Flughafens in der Wahner Heide. Orientierung geben den Gläubigen die vier Himmelsrichtungen an einer Säule mitten im Raum. Die auf die äußeren Glasscheiben gedruckten Religionen umgeben den Gebetsraum und sorgen dafür, dass Gläubige ihn am Airport leicht finden können.

Quelle: PM Flughafen Köln/Bonn GmbH

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