Im Winterflugplan 2014 / 2015 erhöht Air France die Kapazitäten

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A340 von Air France Foto: – Bildarchiv Air France

Im Winterflugplan 2014/2015 (26. Oktober 2014 bis 28. März 2015) hat Air France KLM die Kapazitäten um 0,7 % erhöht. Die Kapazität auf der Kurz- und Mittelstrecke an den Drehkreuzen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol erhöht sich leicht um 3,1 %, während diejenige auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen abseits der Drehkreuze weiter verringert wurden (-11,3%). Transavias Kapazität erhöht sich um 13,3 % mit einem konzentrierten Wachstum auf dem französischen Markt (+56%).

Langstrecke / Nordamerika
Air France KLM hat die Kapazität nach Nordamerika um 2,4 % im Vergleich zum Winterflugplan 2013/2014 erhöht. Air France setzt den Airbus A380 im Winterflugplan nach Miami (ab Anfang Dezember) sowie nach New York-JFK und Los Angeles ein. Die Codeshare-Verbindungen mit Aeromexico von Mexico City wurden um 13 Destinationen in Mexiko und Mittelamerika erweitert.
KLM fliegt künftig zwölf- statt bisher siebenmal nach Atlanta mit günstigen Anschlussverbindungen zum Streckennetz von Delta Air Lines. Mexiko steht im November und Dezember 2014 neun- statt bisher siebenmal im Flugplan.

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Mittel- und Südamerika
Dank der Kooperation mit der brasilianischen Fluggesellschaft Gol profitieren die Passagiere von AIR FRANCE KLM im Winterflugplan von guten Anschlussmöglichkeiten zu innerbrasilianischen Destinationen. Air France fliegt weiterhin dreimal pro Woche nach Brasilia und täglich via Buenos Aires nach Montevideo. Panama City wird von Air France fünf- statt bisher dreimal bedient. Dort stehen bestehen beste Weiterflugmöglichkeiten mit dem Partner COPA zu mittelamerikanischen Zielen, dank einer Kooperation beider Airlines

Asien
Air France bedient Tokio-Haneda wie im Sommerflugplan bis zu elfmal pro Woche zusätzlich zu den täglichen Verbindungen nach Tokio-Narita und bietet Anschlussmöglichkeiten nach Noumea in Neukaledonien. Ebenfalls täglich fliegt die französische Airline weiterhin via Singapur nach Jakarta in Indonesien. Aufgrund erhöhter, saisonal bedingter Nachfrage hat Air France die Frequenzen nach Bangkok und Kuala Lumpur zwischen Mitte Dezember und Mitte März auf einen täglichen beziehungsweise einen vierten wöchentlichen Flug erhöht. Die Frequenzen nach Wuhan in China werden um eine auf drei erhöht. Guangzhou steht viermal pro Woche im Flugplan.

Karibik und Indischer Ozean
AIR FRANCE KLM hat die Kapazität in die Karibik um 2,2 % und in der Region Indischer Ozean um 2,8 % leicht verringert. Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar bietet Air France 13 statt bisher 14 wöchentliche Verbindungen nach Pointe-à-Pitre, elf (bisher 14) nach Fort-de-France und elf (bisher zwölf) nach La Réunion an. Mauritius hingegen erhält einen zusätzlichen Flug. KLM hat die Kapazität in die Karibik leicht erhöht.

Afrika
Air France passt ihr Flugangebot der Nachfrage an und stärkt die Routen nach Abidjan (Côte d‘Ivoire) mit dem Einsatz des Airbus A380 sowie nach Pointe Noire (Republik Kongo) mit einer sechsten wöchentlichen Frequenz.
KLM hat ihr Streckennetz in Ostafrika reorganisiert und die Kapazität nach Dar-es-Salaam in Tansania sowie nach Entebbe in Uganda auf jeweils drei wöchentliche Nonstop-Flüge erhöht. An den restlichen Tagen werden die beiden Ziele via Kilimandscharo (Tansania) und Kigali (Ruanda) bedient. Harare in Simbabwe und Lusaka in Sambia werden künftig nur noch von Kenya Airways via Nairobi angeflogen.

Naher Osten
Insgesamt bieten Air France und KLM im Winterflugplan 5,2 % weniger Kapazität in den Nahen Osten an. Ab Anfang 2015 setzt Air France eine Boeing B777-300 mit den neuen Best Kabinen nach Dubai ein. Dank intensivierter Zusammenarbeit mit Etihad Airways setzt KLM künftig auf der Strecke nach Abu Dhabi und Bahrein den größeren Airbus A330-300 anstelle des Airbus A330-200 ei ein.

Mittelstrecke: Transform 2015 greift
Auf der Mittelstrecke greift der Transform 2015 Plan von AIR FRANCE KLM. So hat die Gruppe die Kapazität von beiden Drehkreuzen, Paris-Charles de Gaulle, und Amsterdam-Schiphol, um 3,1 % erhöht. Die im Sommer 2014 eingeführten Flüge werden beibehalten: zweimal täglich nach Stavanger in Norwegen (ab Paris) sowie zweimal täglich nach Turin, einmal nach Bilbao und Zagreb (ab Amsterdam).
Air France passt ihren Flugplan der saisonbedingten Nachfrage an und streicht jeweils eine tägliche Verbindung nach Bremen, München, Bukarest, Moskau und Rom.
KLM stärkt ihre Position in Skandinavien mit Frequenzerhöhungen nach Bergen (3x täglich) und Billund (5x täglich). Moskau und Bordeaux werden drei Mal pro Tag bedient.

Frankreich
Air France und Hop! haben die Punkt-zu-Punkt-Kapazitäten um 11,3 % verringert. Die saisonalen Anpassungen fallen stärker aus, mit dem Ziel 2017 die Gewinnschwelle zu erreichen. Ab Toulouse und Marseille wurden einige Air France-Flüge zu Destinationen in Europa und Nordafrika gestrichen. Die Kapazität bei Hop! verzeichnet hingegen ein leichtes Wachstum mit Erhöhungen auf innerfranzösischen Routen und zu europäischen Metropolen.

Transavia
Die Low-Cost-Tochter von AIR FRANCE KLM, Transavia France, erhöht ihre Kapazitäten um 13,3 %. Von Paris-Orly aus bedient sie ab Oktober 2014 neun neue Routen: Istanbul, Tel Aviv, Budapest, Madrid, Malaga, Barcelona, Athen, Pisa und Prag. Tel Aviv wird außerdem von Lyon aus angeflogen.

Neues Fluggerät und Produkte
Bis Ende 2014 hat Air France fünf Boeing B777 mit den neuen Reiseklassen ausgestattet. Auf den Flügen nach New York, Singapur und Jakarta sind diese bereits verfügbar. Im Winter 2014 werden die neuen Klassen auch auf den Strecken nach Tokio-Haneda, Shanghai, Dubai, Houston, Sao Paulo, Douala und Malabo angeboten.
KLM hat 22 Boeing B747 mit der neuen World Business Class ausgestattet. Die Boeing B777-200 werden bis zum Sommer 2015 ebenfalls umgerüstet, gefolgt von den Boeing B777-300. Bis Ende 2016 werden 80 % der Flotte neu bestuhlt sein.

Quelle: PM Air France KLM

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