Hauptstadtflughäfen haben neuen Aufsichtsrat konstituiert

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Foto: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Am Dienstag hat sich der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH neu konstituiert. Mit Erreichen der Marke von 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhält das Unternehmen einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat mit 20 Mitgliedern. Zehn Arbeitnehmervertreter wurden nach einer Wahl durch die Mitarbeiter in den Aufsichtsrat entsandt. Die andere Hälfte der Sitze verteilt sich entsprechend der Gesellschafteranteile auf Berlin, Brandenburg und den Bund.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, wurde erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Stellvertreter sind Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Berlin, sowie Staatssekretär Rainer Bretschneider, Flughafenkoordinator für die Staatskanzlei Brandenburg. Als neue Mitglieder kommen für Berlin Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, sowie Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, in den Aufsichtsrat. Für Brandenburg wurde Kerstin Jöntgen, Vorstand der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ab 01.07.2017), in den Aufsichtsrat entsandt.

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Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat ausführlich zu den Entwicklungen der letzten Wochen und dem aktuellen Stand des Projekts berichtet. Nach der mehrstündigen Beratung bestand Einigkeit, dass der Gesellschafterbeschluss vom 23.01.2017 Bestandteil der weiteren Arbeit ist. Schwerpunkt ist es, dass alle Projektbeteiligten mit Hochdruck an der Lösung der kritischen Punkte arbeiten. Der Aufsichtsrat wird diesen Prozess eng begleiten, die Tagungsfrequenz erhöhen und künftig alle zwei Monate beraten. In der nächsten Aufsichtsratssitzung am 17. März wird die Flughafengesellschaft den überarbeiteten Wirtschaftsplan als Grundlage für die weitere Arbeit im laufenden Geschäftsjahr vorlegen. Ziel ist es, dass die Flughafengesellschaft frühestmöglich einen belastbaren Zeitplan für eine zügige und sichere Inbetriebnahme des BER vorlegt.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „In meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender werde ich auch in Zukunft die Fertigstellung des BER eng begleiten. Das Spitzengespräch mit Vertretern zweier Baufirmen gestern und die Diskussion heute im Aufsichtsrat haben klar gezeigt, welche Probleme beim Bau angegangen werden müssen. Ich erwarte, dass die Flughafengesellschaft mit den Baufirmen an einem Strang zieht und im Frühjahr einen detaillierten Zeitplan zur Inbetriebnahme vorlegt.“

Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Aufsichtsrat fordert zu Recht einen detaillierten Plan über die nächsten Schritte bis zur Inbetriebnahme. Diesen Plan werden wir liefern. Damit wir valide Daten für eine Eröffnung nennen können, müssen bestimmte Prämissen erfüllt sein: Die Genehmigung des 6. Nachtrags wurde am 27.01.2017 erteilt. Weiterhin ausstehend ist die bauliche Fertigstellung des Gebäudes sowie die Wirk- und Prinzipprüfung im Mainpier Nord. Zudem müssen wir klären, unter welchen Bedingungen wir für den Probebetrieb eine vorzeitige Nutzungsfreigabe erhalten.“

Quelle: PM FBB

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