Gewerkschaft fordert Arbeitsplätze von Luftfahrtgesellschaft Walter zu erhalten

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Geschäftsführung der Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) und die Verantwortlichen in der Eurowings-Gruppe aufgefordert, den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Airline LGW zu garantieren.

ver.di befürchtet einen Stellenabbau bei der LGW, da die Geschäftsführung am gestrigen Dienstag (21. August 2018) bei einer Mitarbeiterversammlung Umbaumaßnahmen angekündigt hat, die den Abbau von Arbeitsplätzen in der Kabine bedeuten könnten. Die Airline mit etwa 400 Flugbegleitern war Anfang des Jahres von der Air Berlin übernommen und in die Eurowings-Gruppe integriert worden. Zuvor waren Streckenrechte und Flugzeuge der Air Berlin auf die LGW übertragen worden.

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„Seit Monaten leben die Beschäftigten in Unsicherheit und wissen nicht, wie es am nächsten Tag weitergeht. Es ist die gleiche verzweifelte Situation wie zur Zeit der Insolvenz der Air Berlin vor einem Jahr“, betont Volker Nüsse, ver.di-Verhandlungsführer für die Kabinenbeschäftigten in der Eurowings-Gruppe. „An den beiden Stationen Tegel und Stuttgart werden die Beschäftigten seit Monaten nur für wenige Flüge eingesetzt.“ Sie erhielten trotz Vollzeitvertrages nur rund 1.500 Euro brutto im Monat. Zudem weigere sich die Geschäftsführung seit Jahresanfang, Tarifverträge zu vereinbaren. Nüsse kritisiert weiter, dass sich das Unternehmen aus der sozialen Verantwortung für die Beschäftigten stehle.

ver.di fordert einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung, um die Weiterbeschäftigung in der Airline-Gruppe zu sichern. Ende August finden hierzu Tarifverhandlungen statt.

Quelle: PM ver.di

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