Flughafenverband ADV ist besorgt über zunehmende Proteste gegen Fluglärm in Deutschland

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ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel Foto: Bildarchiv ADV

Am morgigen Samstag wird es an sechs Flughafenstandorten in Deutschland zu Demonstrationen gegen Fluglärm kommen. Die Kundgebungen finden an den Flughäfen Berlin, Frankfurt/M, München, Düsseldorf, Köln/Bonn und Leipzig statt. Die zunehmenden Proteste weiter Anwohnergruppen nehmen die deutschen Flughäfen sehr ernst. Mit guten Argumenten suchen die Flughafenbetreiber an jedem Standort den Dialog mit allen Anspruchsgruppen. „Die Flughäfen in Deutschland stehen zu ihrer lokalen Verantwortung. Gemeinsam mit Anwohnern, lokaler Politik und den zuständigen Landesbehörden suchen wir nach einem Ausgleich der Interessen. Flughäfen sind Wirtschaftsmotoren, sichern die Vernetzung unseres Landes mit den globalen Wirtschaftsströmen, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen die Standortattraktivität für Unternehmen. Insgesamt finden Flughafenprojekte eine breite Zustimmung in der Bevölkerung. Gleichwohl entbindet uns dies nicht von unserer Verantwortung für die vom Fluglärm belasteten Anwohner“, erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV in Berlin.

Für die Flughafenbetreiber gilt es, alle Anstrengungen zu unternehmen, um das Verkehrswachstum vom Fluglärm zu entkoppeln. Auf der Grundlage des neuen Fluglärmschutzgesetzes leisten die Flughäfen passiven Schallschutz, beispielsweise durch den Einbau entsprechender Fenster. Noch besser, weil wirksamer, sind Maßnahmen des aktiven Schallschutzes. Dabei geht es um die Lärmvermeidung an der Quelle. Gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung werden die Flughäfen an der weiteren Optimierung der An- und Abflugverfahren arbeiten. Darüber hinaus sollen, durch entsprechende Entgeltmodelle, den Fluggesellschaften weitere Anreize für den Einsatz von lärmarmen und noch umweltfreundlicheren Flugzeugen gegeben werden.

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„Unvermeidlich ist, dass mit jedem startenden und landenden Flugzeug Lärm verbunden ist. Umso mehr bedarf es einer Kraftanstrengung aller Partner der Luftverkehrswirtschaft durch wirkungsvolle Maßnahmen zur Lärmentlastung das Vertrauen und die Akzeptanz der Anwohner zu erlangen. Das ist ein erklärtes Ziel der Flughäfen in Deutschland“, so Beisel.

Quelle: PM ADV

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Eine Antwort zu “Flughafenverband ADV ist besorgt über zunehmende Proteste gegen Fluglärm in Deutschland”

  1. Fam. Wegner - Mahlow sagt:

    Willi Brandt würde sich im Grabe um drehen was mit seinem Namen geschieht! Ein Abschiebeknast mit der Flughafenüberschrift „Willi Brandt“ – hier Realität. Damit brüsten sich Wowereit/Platzeck/Schwarz? Die Verschaukelung der Anwohner hier. In Wirklichkeit geht hier gar nichts mit dem Lärmschutz. Der Flughafen wird rechtzeitig fertig, im Gegensatz zu dem AnwohnerLärmschutz. Hier findet die tägliche Körperverletzung unter dem Label von Willi Brandt statt.
    Brandt war vielleicht ein Politiker, Wowereit und Platzeck ist es garantiert nicht!!

    Fam. Wegner – Mahlow