Flughafen Tempelhof: Alle wollten sie rein

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Foto: Simon Pannock

Mehr als 20.000 Besucher wollten am Samstag den Berliner Flughafen Tempelhof (18.11.2017) von innen sehen. Zu einem Tag der offenen Tür hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingeladen. Die Resonanz war groß, teilweise zu groß. Zeitweise musste der Eingang geschlossen werden. Zu groß war der Andrang. Im Terminal stellten sich die mehr als 100 Mieter des ehemaligen Airports vor. Und die Planer zeigten stolz ihre Zukunftspläne. Gemeinsam wurde gestaunt und diskutiert.

Im Hangar 7 wird im nächsten Jahr das Alliierten-Museum eröffnet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Gebäude soll langfristig Künstler und Kreative beheimaten. Büros und Werkstätte könnten entstehen. Auf dem Dach soll nach ersten Plänen eine offene Galerie eröffnet werden. All das wäre Umsetzbar, hießt es beim Tag der offenen Tür. Man wollte jetzt die Ideen der Bürger verwirklichen und vor allem mitentscheiden lassen.

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Vor drei Jahren sah es noch völlig anders aus. Damals entschied der Berliner Senat über die Köpfe der Bürger hinweg und wollte das ehemalige Rollfeld mit Wohnhäusern bebauen. Ein Volksentscheid stimmte dagegen. Heute ist das Rollfeld eine Parkanlage mit zahlreichen Grünflächen und Heimat von Vereinen und Organisationen.

-SP

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