Flughafen Hamburg: Neues Behördenzentrum eingeweiht

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Foto: Flughafen Hamburg / Michael Penner

Alle am Flughafen ansässigen Sicherheitsbehörden unter einem Dach vereint – unter diesem Leitgedanken wurde das neue Behördenzentrum am Hamburg Airport gebaut. Am Mittwoch wurde das neue Betriebsgebäude feierlich eingeweiht. In den Bau des Behördenzentrums hat der Hamburger Flughafen rund 20 Millionen Euro investiert.

Das neue Behördenzentrum ist rund 9.500 Quadratmeter groß und bietet Platz für alle am Flughafen ansässigen Sicherheitsbehörden, darunter die Bundespolizei, die Polizei Hamburg und der Zoll. Über 400 Beschäftigte werden hier in mehreren Einsatzschichten arbeiten. Dabei erfüllt das Gebäude höchste Sicherheitsanforderungen – von der Bauweise bis zur Ausstattung. „Am Hamburg Airport hat Sicherheit oberste Priorität. Das enge Zusammenspiel mit allen Behörden und Dienstleistern ist dabei unerlässlich. Hier in Hamburg funktioniert diese Zusammenarbeit beispielhaft – auch unter Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen an Flughäfen“, sagte Alexander Laukenmann, Geschäftsführer am Hamburg Airport, heute zur Einweihung des neuen Betriebsgebäudes. „Bei der Entwicklung des Behördenzentrums waren Bundespolizei, Polizei Hamburg und Zoll von Anfang an intensiv eingebunden. So konnten wir ein Gebäude schaffen, das maßgeschneidert für unseren Flughafen-Standort ist.“

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Gelebte Partnerschaft am Standort
Polizeidirektor Thomas Seifert, Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg: „Ein langersehnter Traum wird wahr. Schon vor 15 Monaten bei der Grundsteinlegung lobten wir die Kooperation der Beteiligten bei diesem Bauprojekt. Nun möchten wir dem noch eine Krone aufsetzen: Der Dreiklang, bestehend aus der Flughafen Hamburg GmbH als Bauherrin, der Firma GOLDBECK als Generalübernehmer und der Bundespolizei als Mieter, hat es in beeindruckender Weise geschafft, ein zukunftsorientiertes Behördengebäude zu errichten. Mit Stolz können wir sagen, daran mitgewirkt zu haben, dass dieses Gebäude im Zeit- und Kostenplan gebaut wurde und der Umzug vom alten ins neue Gebäude innerhalb von nur 30 Stunden vollzogen wurde. Eine Meisterleistung aller Beteiligten.“

Polizeidirektor Marcus Blunert, Leiter des Polizeikommissariats 34, in dessen Zuständigkeitsbereich die Außenstelle Flughafen zählt: „Angefangen mit einem Polizeiposten in einem kleinen Raum am Flughafen, über die Inbetriebnahme der Terminalwache am 4. Dezember 2008, bis zum heutigen Tag mit der Einweihung des Behördengebäudes und verbesserten Arbeitsbedingungen ist die Polizei Hamburg hier stetig gewachsen und ein fester Bestandteil des Flughafens geworden.“

Zolloberamtsrat Tilman Lewitz, Leiter des Zollamts Hamburg-Flughafen: „Nach knapp 60 Jahren am alten Standort wechselt das Zollamt Hamburg-Flughafen in neue Räumlichkeiten, die den heutigen Ansprüchen an moderne Arbeitsplätze in vollem Umfang gerecht werden. Die Kolleginnen und Kollegen sind von den neuen Rahmenbedingungen begeistert und können ihre hoheitlichen Abfertigungsaufgaben noch serviceorientierter erfüllen.“

Direkter Zugang zum Vorfeld vorgesehen
Die Lage des neuen Behördenzentrums auf dem Gelände des alten Frachthofs ist gut durchdacht. Bis 2021 sollen an der Rückseite der Pier Süd sechs neue Flugzeugpositionen entstehen. Dieser neue Vorfeldabschnitt wird dann direkt an das Behördenzentrum angrenzen. So entsteht ein direkter Zugang zum Vorfeld, wodurch die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und flexibel zu Einsatzorten hinter der Sicherheitskontrolle gelangen.

Bodenverkehrsdienste erhalten ebenfalls eine neue Heimat
Für die Bodenverkehrsdienste (BVD) hat Hamburg Airport ebenfalls ein neues, modernes Betriebsgebäude gebaut. Auf fünf Ebenen und rund 6.000 Quadratmetern wurde ausreichend Platz geschaffen für über 1.000 BVD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Schichtdienst. Von hier aus werden alle übergreifenden Prozesse gesteuert – von Gepäck- und Frachtabfertigung über Passagier- und Crewtransfer bis hin zur Reinigung und Enteisung der Flugzeuge. Das Gebäude besitzt einen direkten Zugang zum Vorfeld. Zudem wurde noch mehr Platz für die betriebliche Gesundheitsförderung eingeplant: Im rund 215 Quadratmeter großen Fitnessstudio können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ground Handlings weiterhin während ihrer Arbeitszeit ein betriebliches Gesundheitsprogramm absolvieren, das sie optimal auf ihre körperlich fordernden Aufgaben vorbereitet.

35 Millionen Euro für moderne Betriebsgebäude am Flughafen
Insgesamt hat der Hamburger Flughafen rund 35 Millionen Euro in den Bau der beiden neuen Betriebsgebäude investiert. Davon flossen rund 20 Millionen Euro in das Behördenzentrum. Die Gesamtsumme beinhaltet die Kosten für vorbereitende Maßnahmen wie den Rückbau bzw. Abriss der alten Gebäude sowie die Leitungsumlegung.

Quelle: PM Flughafen Hamburg

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