Flughafen Hamburg: 2500 Euro aus Fundsachenversteigerung für Hacker

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Jährlich bleiben am Hamburg Airport etliche Fundsachen zurück: darunter nicht nur Smartphones und Regenschirme, sondern auch ganze Kinderwagen. Ist die Aufbewahrungsfrist verstrichen, werden die Fundsachen öffentlich für einen guten Zweck versteigert. Die erste Auktion des Jahres brachte 2.500 Euro ein, die der Programmierschule „Hacker School“ gespendet wurden.

„Das Programmieren von Informationssystemen wird immer wichtiger, trotzdem wird der schulischen Bildung dieser Kompetenz keine große Aufmerksamkeit zuteil. Aus unserer täglichen Arbeit im Hamburg Welcome Center wissen wir, wie wichtig funktionierende Computerprogramme sind. Daher freut es uns besonders, die Hacker School mit unserer Spende unterstützen zu können“, sagte Helmut Meierdierks, Leiter des Hamburg Welcome Center am Flughafen, bei der Scheckübergabe.

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„Leider findet das Schulfach Informatik in den heutigen Stundenplänen nach wie vor so gut wie keinen Platz. Dabei könnte bereits in der Schule ein Grundstein gelegt werden, um aus reinen Technikanwendern die dringend benötigten IT-Experten von morgen zu machen“, bestätigt ihn Julia Freudenberg, 2. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins i3, welcher die „Hacker School“ betreibt. „Wir führen Kinder an das Programmieren und an die IT heran, indem wir versuchen, sie dafür zu begeistern. Gleichzeitig binden wir Geflüchtete in die Leitung von Hacker School-Kursen mit ein, um sie bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Da wir in der Hacker School größtenteils ehrenamtlich arbeiten, ist die Spende des Hamburg Airport eine wichtige Unterstützung für uns“, so Freudenberg weiter.

Quelle: PM Flughafen Hamburg

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