Flughafen Düsseldorf: Wirtschaft unterstützt Vorhaben Betriebsgenehmigung zu ändern

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Foto: Bildarchiv Flughafen Düsseldorf

Die Luftverkehrswirtschaft und die am Flughafen Düsseldorf angesiedelten Unternehmen unterstützen ausdrücklich das Vorhaben des Düsseldorfer Airports, die Bewegungskapazität im Rahmen einer Änderung der Betriebsgenehmigung anzuheben und gleichzeitig eine Flexibilisierung des Flugbetriebs zu erreichen. Der Flughafen hatte am 27. Februar den Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht. Der Einreichung vorausgegangen waren zahlreiche Bürgerinformationsveranstaltungen und Gespräche, auf deren Basis der Flughafen sich im Herbst vergangenen Jahres entschlossen hatte, zentrale Antragsinhalte noch einmal zu modifizieren.

Das sagt die Branche zum Vorhaben:
Stefan Pichler, CEO der Air Berlin: „Schon jetzt beschäftigt Air Berlin als Marktführer in Düsseldorf rund 2.500 Mitarbeiter vor Ort. Mit den Plänen des Düsseldorfer Flughafens hat Air Berlin die Chance, sein Angebot an seinem Unternehmensdrehkreuz in Düsseldorf weiter auszubauen – im Interesse der Passagiere, der Arbeitsplätze der Region und der internationalen Anbindung Nordrhein-Westfalens. Darum unterstütze ich im Namen von Air Berlin das Vorhaben des Flughafens, eine effizientere Nutzung der beiden Startbahnen herbeizuführen.“

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Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH: „In einer immer mobiler werdenden Gesellschaft möchten die Menschen komfortabel und einfach Distanzen überwinden können. Immer mehr Menschen nutzen daher das Flugzeug aus unterschiedlicher Motivation. Jeder Reisegrund hat dabei seine Berechtigung. Vor allem in den für Airlines attraktiven Tageszeiten ist es jedoch in Düsseldorf heute kaum noch möglich, die notwendigen Slots zu bekommen. Damit wir die Passagier-Nachfrage der Rhein-Ruhr-Region auch in Zukunft bedienen zu können, unterstützt Condor daher das Vorhaben des Düsseldorfer Airports ausdrücklich.“

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe der Emirates: „Emirates unterstützt das Vorhaben des Düsseldorfer Airports. Für Nordrhein-Westfalen ist der Flughafen der zentrale Knotenpunkt des internationalen Luftverkehrs. Darum braucht er auch in Zukunft Spielraum und Entwicklungsmöglichkeiten. Emirates setzt seit vielen Jahren auf den Düsseldorfer Airport. Aufgrund der starken Nachfrage werden wir unser A380-Flaggschiff künftig auf einem der beiden täglichen Flüge ab Düsseldorf einsetzen. Die bisherige Betriebsregelung beschränkt Fluggesellschaften in einer markt- und kundengerechten Entwicklung. Dies ist aus unserer Sicht in einem der stärksten Einzugsgebiete Europas ein für alle Beteiligten unbefriedigender Zustand. Das Geheimnis des weltweiten Erfolgs von Emirates liegt im Wettbewerb. Dort, wo Nachfrage ist, muss sie auch bedient werden können.“

Murat Gür, für Düsseldorf zuständiger Direktor bei Turkish Airlines: „Der Antrag des Düsseldorfer Flughafens ist zukunftsweisend. Der Düsseldorfer Airport ist für uns ein bedeutender Standort inmitten des einwohnerstarken Wirtschaftsraumes Nordrhein-Westfalen. Als größte türkische Fluggesellschaft verfolgen wir das Ziel, möglichst viele türkische Metropolen mit der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nachfragegerecht zu verbinden. Allerdings können wir uns an diesem wichtigen Standort nicht so weiterentwickeln, wie es die Nachfrage aus der Bevölkerung erfordert. Die angestrebte Kapazitätserweiterung ist für Turkish Airlines daher von großer Bedeutung. Der Luftverkehr ist ein Wachstumsmarkt, dem in Düsseldorf nicht mehr zeitgemäße Barrieren auferlegt sind. Daher unterstützen wir für die beantragte Kapazitätserweiterung am Düsseldorfer Airport.“

Hans-Henning Romberg, Geschäftsführer, German Business Aviation Association e.V.: „Zahlreiche Unternehmen in der Region chartern Geschäftsreiseflugzeuge, um kurzfristig und schnell zu wichtigen Terminen in ganz Europa anreisen zu können. Für die Abwicklung dieser Flüge der so genannten Business Aviation ist ein geregelter Zugang zum Flughafen Düsseldorf von besonderer Bedeutung. Wir unterstützen daher den Vorschlag der Flughafengesellschaft, die Slot-Kapazität des Flughafens zu erweitern und begrüßen besonders die Pläne, für die Business Aviation weiterhin ein Kontingent vorzuhalten. Nur so ist es möglich, Flüge für unsere Kunden verlässlich auch zu solchen Zeiten anzubieten, die auch von der Linienluftfahrt nachgefragt sind.“

Norbert Schüßler, geschäftsführender Gesellschafter Schüßler-Plan: „Seit über 40 Jahren sind wir für den internationalen Flughafen Düsseldorf als dienstleistende Ingenieurgesellschaft im Baubereich tätig. Gemeinsam mit weiteren Planungspartnern aus der Region wickeln wir Jahr für Jahr zahlreiche kleinere und größere Projekte für den Airport ab. Das macht den Flughafen nicht nur für uns zu einem wichtigen Kunden und verlässlichen Auftraggeber. Als deutschlandweit und international agierende Ingenieurgesellschaft sind wir zudem auf das breite Angebot und die schnelle Erreichbarkeit des Flughafens angewiesen. Deshalb ist es uns auch wichtig, dass der Airport sich mit der notwendigen Bewegungsfreiheit in der Zukunft weiterentwickeln kann. Denn dies ist grundlegende Voraussetzung dafür, im harten Wettbewerb international konkurrierender Airports bestehen und damit auch den Wirtschaftsstandort Düsseldorf weiter stärken zu können.“

Karl-Heinz Stockheim, Vorsitzender der Geschäftsführung Stockheim-Gruppe: „Die Stockheim-Gruppe zählt seit rund fünfzig Jahren zu den führenden Gastronomen am Düsseldorfer Airport. In dieser Zeit konnten wir miterleben, wie sich der Flughafen zu einem internationalen Drehkreuz mit besten Verbindungen in viele Teile der Welt entwickelt hat. Die vielen unterschiedlichen Sprachen, die unsere 170 Mitarbeiter in unseren Restaurants und Cafés am Airport jeden Tag hören, zeugen von dieser tollen Entwicklung und sind der Beleg dafür, dass unsere Heimat Teil eines großen Ganzen ist, dem wir uns nicht entziehen können. Vor diesem Hintergrund erscheint es schlüssig, dass sich der Airport weiterentwickeln möchte. Die Stockheim-Gruppe unterstützt das Vorhaben daher vorbehaltlos.“

Matthias Pipjorke, Inhaber der Firma Pipjorke Entsorgungsfachbetrieb: „Von der Abfallentsorgung, über die Straßenreinigung bis hin zum Winterdienst: Mein Unternehmen unterstützt den Flughafen Düsseldorf seit 1983 in unterschiedlichen Bereichen. Bis zu 25 unserer insgesamt 60 Mitarbeiter halten den bedeutendsten Airport NRWs sauber. Arbeitsplätze, die man vielleicht nicht sofort mit einem Airport verbindet. Arbeitsplätze, von denen Familien und deren Existenz abhängen. Damit auch die Zukunft der Familien gesichert bleiben, benötigt der Flughafen eine Entwicklungsperspektive.“

Quelle: PM Flughafen Düsseldorf

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