Flughafen Düsseldorf will sozialverträglichen Wechsel des Reinigungsdienstleisters

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Foto: Judith Pannock

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen rund um den zum Jahreswechsel bevorstehenden Wechsel des Reinigungsdienstleisters unterstreicht die Flughafen Düsseldorf GmbH ihre Forderung nach einer sozialverträglichen Lösung, die die Zukunft der bisherigen Reinigungsmitarbeiter berücksichtigt und soziale Härten vermeidet.

Hierzu erklärt Flughafengeschäftsführer Dr. Martin Kirchner-Anzinger: „Bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen legt die Flughafen Düsseldorf GmbH großen Wert auf eine faire, rechtlich korrekte und transparente Auftragsvergabe. Der Einhaltung sozialer Standards kommt hier traditionell eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund haben wir bisher in den Gesprächen mit den Firmen Klüh und Dr. Sasse stets auf sozialverträgliche Lösungen auf Basis der geltenden Tarifverträge und eventueller Sozialpläne gedrängt. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vergabeentscheidung hat die Firma Sasse durch die Initiative des Flughafens alle Mitarbeiter der Firma Klüh eingeladen, sich auf die neuen Arbeitsplätze zu bewerben. Zahlreiche Klüh-Mitarbeiter haben hiervon Gebrauch gemacht und bereits einen neuen Arbeitsvertrag bei der Firma Sasse unterschrieben. Wir gehen daher weiterhin von einem reibungslosen Wechsel bei den Reinigungsdienstleistungen aus, bei dem beide Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.“

Zum Hintergrund:
Da der Vertrag zwischen der Flughafen Düsseldorf GmbH und der Klüh Cleaning GmbH im Bereich „Reinigung“ Ende des Jahres ausläuft, musste die Leistung aufgrund der bestehenden Gesellschafterstruktur des Airports (50 Prozent in öffentlicher Hand) neu ausgeschrieben werden. Solche Ausschreibungen sind Normalität in der Wirtschaftswelt und laufen nach einem klar definierten Verfahren ab. Die zu erbringende Leistung bei der Vergabe der Reinigungs-dienstleistungen wurde dabei zur Qualitätssicherung sehr genau beschrieben und auf Grund des Volumens europaweit ausgeschrieben. Die Entscheidung, mit welchen Beschäftigten ein neuer Anbieter die Leistung letztlich erbringen möchte, liegt dabei in dessen unternehmerischer Dispositionsfreiheit.

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Die Münchner Dr. Sasse AG, die sich in dem Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte, verfügt über langjährige Erfahrung bei der Reinigung an Flughäfen im In- und Ausland. Für das Unternehmen gelten die üblichen Regelungen des Tarifvertrages in der Gebäude-reinigung. Dieser ist zwischen den Sozialpartnern ausgehandelt und allgemeinverbindlich für die gesamte Branche.

Quelle: PM Flughafen Düsseldorf

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