Flughafen Düsseldorf: Neue Kiss & Fly – Zone funktioniert

Werbung
Foto: Flughafen Düsseldorf

Die neue Zufahrtsregelung am Düsseldorfer Airport an der Vorfahrt zur Abflug- und Ankunftsebene mit Schrankenanlagen (Kiss & Fly) hat sich gut eingespielt. Immer mehr Autofahrer haben sich auf die neue Verkehrssituation eingestellt. Und auch der Flughafen hat im Livebetrieb wichtige Erfahrungen gesammelt, um das System an der einen oder anderen Stelle weiter zu verbessern. Die Beschilderung vor den Schranken sowie die Verkehrssteuerung werden auf Basis des Kundenfeedbacks optimiert. Außerdem wurde die Kundeninformation an den Schranken intensiviert. Auf der Abflugebene wird die kostenfreie Aufenthaltsdauer mit sofortiger Wirkung von acht auf zehn Minuten angehoben.

„Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Autofahrer, die den Bereich vor dem Terminal passieren, an die neuen Abläufe erstmal gewöhnen müssen“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Aber auch wir haben aufmerksam hingeschaut und gelernt. Die Zahlen zeigen nach rund eineinhalb Wochen, dass zwar über 95 Prozent der Autofahrer mit den acht kostenfreien Minuten auf der Abflugebene auskommen. Dennoch wollen wir auch noch für die restlichen Kunden gewährleisten, dass sie Fluggäste entspannt am Terminal absetzen können.“ Sowohl an der Einfahrt als auch an der Ausfahrt der Kiss & Fly-Zonen steht Servicepersonal mit Rat und Tat zur Seite.

Werbung

Vor der Einführung des Schrankensystems war dies nicht mehr zu jeder Zeit möglich. Immer häufiger wurden Autos in diesem Bereich für längere Zeit abgestellt, teilweise sogar in zweiter Reihe. Dies führte unweigerlich zu Rückstaus. Um diese Verkehrssituation besser zu organisieren, hatte sich der Airport für die neue Regelung entschieden. Mit Schrankenanlagen vor und hinter der Abflug- und Ankunftsvorfahrt wird der Verkehrsfluss seitdem besser strukturiert. Fahrzeuge können weiter kostenfrei die beiden Zonen passieren und Fluggäste auf der Abflugebene zum Terminal bringen. Allerdings wird das Parken auf dieser Fläche kostenpflichtig.

Weiterhin freie Durchfahrt: Auf der Abflugebene stehen insgesamt 80 Halteflächen zur Verfügung. Braucht man zur Verabschiedung länger als zehn Minuten, fallen bis zu einer Dauer von 15 Minuten Gebühren in Höhe von fünf Euro an. Alle zusätzlichen fünf Minuten kosten weitere drei Euro. Die Höchsthaltedauer liegt auf der Abflugebene bei maximal 30 Minuten.

Auf der Ankunftsebene hat sich nichts geändert. Hier bestehen weiterhin keine Halteflächen und es gilt ein absolutes Halteverbot. Lediglich ein reiner Durchfahrtsverkehr ist hier möglich. Für diesen wird eine ausreichende Zeit von zwei Minuten bemessen. Wer nicht nur durchfährt, sondern entgegen der Regelung stehen bleibt, muss für bis zu fünf Minuten fünf Euro entrichten.

Das Parkhaus P2, das „First Class Parken“ im P3 sowie das Sheraton Hotel sind durch die Zonen hinter den Schranken weiterhin erreichbar. Selbstverständlich zahlen die Kunden hier weiterhin ausschließlich die Entgelte für die Parkhäuser. Autofahrern, die länger als die übliche Bringzeit halten möchten, empfiehlt der Düsseldorfer Airport die direkt hinter der Ausfahrt im Vorfahrtsbereich gelegenen Kurzzeitparkplätze P11 und P12 für 1,80 Euro je zwölf Minuten sowie die terminalnahen Parkhäuser P1, P2, P3, P7 oder P8. Hier fallen zwischen 3,50 Euro und 5 Euro pro Stunde an.

Quelle: PM Flughafen Düsseldorf

Schlagwörter: ,

Hinterlasse eine Antwort