Flughafen Düsseldorf: „Kiss and Fly“-Zone bekommt Schranke

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Foto: Flughafen Düsseldorf

Die Vorfahrten zur Abflug- und Ankunftsebene am Düsseldorfer Airport werden jährlich von rund neun Millionen Fahrzeugen benutzt. In den allermeisten Fällen, um Fluggäste zum Terminal zu bringen und sich am Fahrzeug kurz zu verabschieden („Kiss and Fly“). Immer häufiger jedoch werden Autos in diesem Bereich für längere Zeit abgestellt, leider auch nicht selten in zweiter Reihe. Dies führt unweigerlich zu Rückstaus, gelegentlich bis hin zum Autobahnzubringer.

Um die Verkehrssituation in Zukunft besser zu organisieren, hat sich der Airport für eine neue Regelung entschieden. Mit Schrankenanlagen vor und hinter der Abflug- und Ankunftsvorfahrt soll der Verkehrsfluss ab dem 1. September besser organisiert werden. Fahrzeuge können weiter kostenfrei die beiden Zonen passieren und Fluggäste auf der Abflugebene zum Terminal bringen. Allerdings wird das längere Halten auf dieser Fläche kostenpflichtig.

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„Wir möchten auch weiterhin sicherstellen, dass Fluggäste entspannt am Terminal abgesetzt werden können. Das ist heute nicht mehr zu jeder Zeit möglich. Deshalb haben wir uns für eine Schrankenlösung entschieden, die das Bringen ermöglicht, das längere Halten aber kostenpflichtig macht. Die kostenfreie Zeit reicht aus, um am Terminal stehen zu bleiben, die Koffer auszuladen und den abfliegenden Passagier zu verabschieden“, so Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports. „Dies ist ein durchaus bewährtes System auch an vielen anderen Flughafenstandorten.“

Weiterhin freie Durchfahrt: Auf der Abflugebene beträgt die kostenfreie Aufenthaltsdauer künftig acht Minuten. Hier stehen insgesamt 80 Halteflächen zur Verfügung. Braucht man länger als acht Minuten, fallen bis zu einer Dauer von 15 Minuten Gebühren in Höhe von fünf Euro an. Alle zusätzlichen fünf Minuten kosten dann weitere drei Euro. Die Höchsthaltedauer liegt auf der Abflugebene bei 30 Minuten für insgesamt 14 Euro.

Auf der Ankunftsebene bestehen weiterhin keine Halteflächen, hier gilt ein absolutes Halteverbot und nur ein reiner Durchfahrtsverkehr ist möglich. Für diesen wird eine ausreichende Zeit von zwei Minuten bemessen. Wer nicht nur durchfährt, sondern entgegen der Regelung stehen bleibt, muss für bis zu fünf Minuten fünf Euro entrichten.

Das Parkhaus P2, das „First Class Parken“ im P3 sowie das Sheraton Hotel sind durch die Zonen hinter den Schranken weiterhin erreichbar.

Autofahrer, die länger als die übliche Bringzeit halten möchten, empfiehlt der Düsseldorfer Airport, die direkt hinter der Ausfahrt im Vorfahrtsbereich gelegenen Kurzzeitparkplätze P11 und P12 für 1,80 Euro je zwölf Minuten sowie die terminalnahen Parkhäuser P1, P2, P3, P7 oder P8. Hier fallen zwischen 3,50 Euro und 5 Euro pro Stunde an.

Quelle: PM Flughafen Düsseldorf

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Eine Antwort zu “Flughafen Düsseldorf: „Kiss and Fly“-Zone bekommt Schranke”

  1. Andreas Wefels sagt:

    Die Nummernschilder der einfahrenden Autos werden abfotografiert, danach ist die Zufahrt für das KFZ 6 Stunden gesperrt. Für uns als Unternehmen mit vielen fliegenden Mitarbeitern nicht akzeptabel.
    Einfach nur Abzocke.

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